Unicef-Foto-Gewinner Alessio Romenzi Bilder aus dem Schlund des Krieges

18. Dezember 2012, 18:00 Uhr
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Der italienische Fotograf Alessio Romenzi hat immer wieder sein Leben riskiert, um vom Leid der Bevölkerung Syriens zu berichten, die es zwischen den Fronten der Regierungsanhänger und den Rebellen zerreißt. Nachdem er sich nach einem Monat in Homs und al Qsair über die Grenze in den Libanon retten konnte, sagte Romenzi dem "Time"-Magazin, dass der Abschied bittersüß gewesen sei: Er habe so viel Zeit mit unfassbar großartigen Menschen verbracht. "Ich hatte das Privileg herauszukommen, sie müssen in der Schande ausharren." Für ein Bild seiner Reportage aus dieser Zeit wurde er nun mit dem ersten Preis des Unicef-Fotowettbewerbs 2012 ausgezeichnet.

Der 38-jährige Romenzi war einer der ersten Fotografen, der ins Land geschmuggelt wurde, nachdem das Regime Assad Journalisten den Zugang verboten hatte. Seine Fotos sind regelmäßig in internationalen Magazinen zu sehen. Er arbeitet außerdem für Amnesty International, Unicef, das Rote Kreuz und Terres des Hommes. Nach der Motivation für seine Arbeit befragt, sagte Romenzi: Die Kamera sei das beste Mittel, "um nicht zu vergessen, was da draußen los ist." So wie diese Szene aus Aleppo, in der Rebellen einen Mann präsentieren, der Mitglied der Shabbiha (zivile Armee des Assad-Regimes) sein soll.
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