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Sie ziehen nachts durch die Straßen der Großstadt, pflanzen heimlich Blumen und Sträucher: die Anhänger des Guerrilla-Gardenings. Ursprünglich eine Art des Protests englischer Globalisierungsgegner bepflanzen nun auch deutsche Naturliebhaber öffentliche Flächen. Und gewinnen damit sogar die Herzen von Polizisten.
Der Schlaganfall eines Autofahrers hat den Unfall ausgelöst, bei dem am Sonntag im unterfränkischen Alzenau eine 36-jährige Mutter und ihren sieben Jahre alten Sohn ums leben gekommen waren.
Es ist eine Tragödie: In Unterfranken sind eine Mutter und ihr siebenjähriger Sohn ums Leben gekommen, als ein Auto in die junge Familie hineinraste. Der 51 Jahre alte Fahrer war mit hoher Geschwindigkeit in einer Tempo-30-Zone unterwegs.
Während anderswo rechtspopulistische Parteien Erfolge feiern, fehlt es deutschen Rechten an Charisma. Ein Besuch bei der "Bürgerbewegung pro Deutschland" im Berliner Wahlkampf.
Im Sultanat Oman haben Demonstranten nach dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen eine Protestversammlung am Sonntag einen Platz in der Stadt Sohar besetzt.
Im Norden Mexikos haben Unbekannte die Köpfe von acht Menschen an Straßen abgelegt.
20er-Zonen, Minikreisel und mächtig viele sinnlos angeordnete Richtungspfeile auf der Fahrbahn - wer in Freiburg unterwegs ist, fühlt sich wie auf dem Verkehrsübungsplatz. Und hält man sich nicht an all die Schikanessen, droht der aufrechte Badener mit dem Spazierstock vom Straßenrand aus. Manchmal bleibt einem nur ein Kopfschütteln. Nicht nur, dass in dieser Stadt die Fahrräder vor einem wie Vampire aus dem Nichts auftauchen (Fahrradfahrer aber trotz Öok-Image einen reingewürgt kriegen). Nein, hier fühle ich mich an den Übungsplatz erinnert, auf dem ich einst mit meinem Kinderfahrrad Straßenverkehr spielen durfte. In der "Metropole Südbadens" begegnen einem schon seltsame Konstrukte. So wie dieser Kreisverkehr. Sie müssen schon genau hingucken. Ach was, Kreisverkehr! Minikreisel. So heißt das Ding wirklich. Da beruhigt es schon fast, dass derpunker zu einem ähnlich schrecklichen Phänomen in Heidelberg folgende Feststellung tätigt: : "Die Minikreisel ...haben...anfänglich zu einer deutlichen Reduzierung von Unfällen geführt. Doch nun hätten sich die Autofahrer wohl an sie gewöhnt und überführen die Kreisel häufig geradlinig. Mit der Folge, dass es wieder zu mehr Unfällen komme. Deshalb sollen beide Kreisel in nächster Zeit um 3 cm aufgepflastert werden. Sie bleiben dadurch für LKWs überfahrbar, würden aber für PKWs deutlicher als Kreisel erkennbar. Bleibt zu hoffen dass die Fahrer die drei Zentimeter wahrnehmen (wollen). Die Erfahrungen in der Rathausstraße machen einem skeptisch. Der Kreuzungsbereich am Rathaus hat ja auch eine eher dezente Aufpflasterung, deren Wirkung auf Autofahrer gegen Null tendiert." Ja, haha, das kann ich nachvollziehen. Fühle ich michunbeobachtet. bretter ich auch gradeaus rüber. Wo kommen wir denn da hin? Und ich bin offenbar nicht der einzige, der so denkt. Was ja nun auch wieder beruhigt. Ein paar Minuten da zu stehen und nur zuzusehen, wie der Freiburger an sich mit so einem Schwachsinn umgeht, kann durchaus unterhaltend sein. Aber es wird auch immer diejenigen geben, die alles gaaaanz brav mitmachen. Und nach ein paar Minuten macht es sogar richtig Spaß, vorher einzuschätzen, wie der oder die wohl drauf ist und welche Strecke der Verkehrsteilnehmer wohl wählen wird. Nur ein paar hundert Meter weiter , südlich der Innenstadt, bietet sich dann zunächst dieses Bild. 'S Bähnle hat hier seine Haltestelle. Und weil man quasi gezwungen ist den Wartenden fast über die Füße zu fahren, ist hier eben 20. 20! Vielleicht sollte man noch konsequenter sein und die Automobilisten ihr Fahrzeug gleich schieben lassen. Die Verkehrsinsel, die hier früher mal war, hat man nämlich abgebaut. Und seitdem geht es da diesen Hubbel hoch. Hat man das überwunden, warten plötzlich irre viele Pfeil auf dem Asphalt. Zwischendrin erschafft sich noch ein Fahrradweg und die Bahn schlängelt mitten durch. Wer bitte plant den sowas? Ich habe einen Verdacht, wo der Planer vorher gearbeitet hat. Hier. Sei's drum. Auch die Badische Zeitung fragt im vergangenen Dezember ängstlich: Tempo 30 auch auf Freiburgs Hauptverkehrsstraßen? So war es nun schließlich auch den ganzen Winter über. Und noch immer machen zumindest hier in Hamburg die Menschen den Eindruck, sie würden zum ersten Mal überhaupt Schnee sehen. Deswegen zum Schluss doch noch ein winterlicher Eindruck aus Hamburg. Aus der Stadt, in der selbst Bürgerschaftspräsidenten über Glatteis - in diesem Falle sogar über weggeräumtes - stolpern. Die Aufgabe: Bitte parken Sie Ihren Wagen in eine Parklücke und beachten Sie auch die Eisscholle zwischen den Fahrrillen :-)
Tödliches Ende einer Spritztour: Ein 19-Jähriger rast seinem fabrikneuen Wagen und vier Freunden an Bord durch Wolfsburg. Plötzlich verliert er die Kontrolle über den 170-PS-Golf und prallt gegen zwei Bäume. Nur einer der Insassen überlebt den Horrorunfall schwer verletzt.
Angela Merkel will weiter die entrückte Superkanzlerin spielen und sich nicht mit der SPD fetzen. Experten sagen, das sei strategisch richtig - die Quittung komme aber nach der Bundestagswahl.
Das einst so romantische Städtchen L'Aquila ist zu einem Kriegsschauplatz geworden. Mehr als 150 Menschen haben das schwere Erdbeben in den Abruzzen mit dem Leben bezahlt, Zehntausende sind obdachlos. Die Menschen sind verzweifelt - und wütend. Denn es gab konkrete Warnungen vor der Katastrophe.
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