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"Bowling for Columbine", "Sommermärchen" oder die aktuelle Ebay-Doku "Trader's Dream" - jeder fünfte Streifen, der derzeit ins Kino kommt, ist ein Dokumentarfilm. Aber ist Quantität gleich Qualität? stern.de-Autorin Christa Pfafferott hat diesen Boom und seine Auswirkungen analysiert.
Ex-Bischöfin Margot Käßmann ist am Sonntag vor mehr als 1000 Menschen in der Marktkirche Hannover aufgetreten. Bei der ersten Predigt nach ihrer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2010 erntete die Theologin viel Beifall.
Der neue Bundespräsident heißt Joachim Gauck. Die Bundesversammlung hat ihn am Mittag gewählt - in einer kurzen Rede sprach er über seine neue Verantwortung.
Der Bundespräsident verteidigt sich im TV. Dabei gibt es nichts zu verteidigen: Mit seinen Einschüchterungsversuchen beim Springer-Verlag hat er sein Gesicht verloren. Er muss gehen.
Das Rohr neigt zum Biegen und das Jahr sich dem Ende zu. Kein innovativer Ansatz, aber ein durchaus tradierter, die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen. Wie schon beim Fotoalphabet ist die retrograde Betrachtungsweise ein ganz angenehmes Format, denn just vergangenes ist dabei irgendwie präsenter als der letzte Jahresanfang. Ob mir ein umfassender Rundumschlag gelingt, wird dann das Ende hier zeigen. Mal schauen ;-) Rundumschlag ist dabei auch schon gleich ein schönes Stichwort, denn eher sinnbefreit als konstruktiv, schlagen sich ganz clever vorkommende Evolutionsbremsen selbst die Axt ins Bein, wenn sie hier Zwietracht säend bei allgemeinen Weihnachtswünschen von ekelerregender Selbstbeweihräucherung sprechen. Am Ende unterstellen sie einem Gratulanten beim Geburtstag reine Egomanie, weil er den Satz mit „...Ich gratuliere dir...“ beginnt. Wenn es nach einer gewissen Zeit nicht Kopfschmerzen machen würde, müsste man sich die ganze Zeit deswegen vor die Stirn klatschen. (Anmerk. d. Verf. : An dieser Stelle sei angemerkt, dass jeder redundante Beitrag im Blog von mir auch weiterhin ohne weiteren Kommentar in die Tonne fliegt. Wenn jemandem die Themen zu banal, andere zu selbstdarstellerisch, und wieder andere zu offensiv oder alles zu kacke ist, dann sei nochmal betont, dass der- oder diejenige herzlich dazu geladen sei, sich in Form eines „Gastartikels“ selber zu Wort zu melden. Oder Fragen zu stellen. Oder, oder. Da aber mal wieder die Logorrhoe grassiert, kann ich mit Gelassenheit davon ausgehen, dass mehr als dämliche Spam-Kommentare von Herrn LALA aus LULU oder von Luftmarschall-Namen tragenden Fotopäpsten nicht zu erwarten sind. Chance vertan. Setzen! Sechs!) Einreihen in das allgemeine klopshohle Geschehen können sich dann auch dabei, etliche junge Damen, die in der letzten Zeit unangemessene - früher nannte man das glaube ich - Höhenflüge hatten, und sich damit ins Wahrnehmungs-Off schossen. Im Magazin mittigen Teil ausklappbare „Gespielin“ wird man eben nicht, weil das Hirn gut verschaltet ist. Oder die „Damschaften“ betrieben ihre Synapsen lediglich mit Niederstrom. Denn anders kann man sich die kommunikativen und sozialen Ausfälle nicht erklären, wenn man in Folge der zugegebenermaßen recht kurzen Antwort „Ja!“ auf die Frage, ob es bei einem Aktworkshop auch um Akt ginge, als arrogantes Arschloch bezeichnet wird. Oder ein sich verschmäht fühlendes Knips-Mädchen (Modell mag ich „das“ gar nicht nennen) im Anschluss an eine Anmerkung zu einem ihrer Bilder, beginnt damit zu drohen, den Freund loszuschicken, damit er einem mal physisch eindrucksvoll zeigt “ was Phase ist“ und seine Kumpels vom einschlägig bekannten Kraftrad-Verein mitzubringen. Die „Damen“ verstehen auch einfachste Sätze nicht, sobald ein Komma einen Haupt- von einem Nebensatz trennt. Faseln von extremster Beschäftigung und daraus resultierender Zeitknappheit, aber posten für jedermann sichtbar alle 13 Minuten ihren neusten Gemütszustand bei Facebook. So eine Internetpräsenz kostet aber auch viel Zeit, das kann ich euch sagen! Beantwortet man enthusiastisch formulierte „Bewerbungen“ (O-Ton: Mache mit. Fahrtkosten müssen übernommen werden. Gage 217,50 Euro die Stunde) auf ausgeschriebene Jobs mit einem „Vielen Dank für dein Interesse, aber du bist leider nicht ganz der Typ, der für dieses eine Projekt gesucht wird“, dann ist eine nicht enden wollenden Litanei vorprogrammiert, in der einem unaufgefordert und in epische Breite haarklein aufgelistet wird, was die junge Dame denn schon alles gemacht hat und mit wem. Dass sie meine Bilder eh 08/15 findet, man erstmal fotografieren lernen soll, dass sie auch noch andere Sachen zu tun hätte und man sowieso ein psychopathischer Sexualstraftäter auf freiem Fuss ist, vor dem einen alle anderen Modelle und Fotografen gewarnt haben. Aha! Na denn! Von den Knipserseilschaften im provinziellen Umfeld will ich gar nicht erst anfangen. Denn die wahren Divas sind immer HINTER der Kamera :-D So! Jetzt hammwa erst mal ne schöne Kackstimmung geschaffen, dann können wir ja jetzt zu den wichtigen Dingen kommen. Was hatte das Jahr denn an schönen Dingen? Eigentlich ne Menge, oder? Nach dem doch recht schneereichen Winter hatten wir ein beeindruckendes sommerliches Frühjahr mit allerhand Gelegenheiten schöne Outdoor-Sessions zu machen. Im Rahmen der „Work&Travel-Aktion“ fanden schöne Workshops im Süden der Republik statt. Die Städte-Tour war eine schöne Gelegenheit, etwas eingefahrene Strukturen mal frischwindig zu polieren. Andere Leute, anderes Studio, andere Modelle. Zum Glück blieb der brutalst heiß angekündigte Sommer etwas aus und von der noch anhaltenden Milde profitiert nicht nur der Draußenknipser, sondern auch die Heizkostenabrechnung. Der Aufruf zum schäbigen Sich-selbst-über-den-Spiegel-Fotografieren hatte erstaunliche Resonanz. Info an der Stelle : Die Druckerpresse lägt ab Mitte Januar an. Letztlich sind knapp 110 Bilder zusammen gekommen. Danke an der Stelle an alle Emittenten. Und wenn man dann erstmal vom Zug der ewigen Notwendigkeit abgesprungen ist, dann kommt man im Reich der Gelassenheit an und macht dann nur noch Fotos, wenn es einem wirklich wichtig ist, man seine Idee nicht an die grad zufällig anwesende Person verplämpert. Klingt ziemlich unangenehm, ich weiss. Aber wenn man mal genau hinschaut, wird man feststellen, dass man oft eine Idee hat, sie dann aber von dem Zwang der unmittelbaren Durchführung geschoben angeht, aber missachtet hat, dass man vielleicht gerade nicht das Modell „zur Hand“ hat, das man eigentlich genau dafür bräuchte. Und am Ende stellt man fest, dass der Deckungsgrad nur bei 95% liegt und einem unerklärlicherweise die 5% zum entspannten Zurücklehnen fehlen. Ausserdem stand das fotografische Jahr unter dem Motto „Mal was anders machen“. Und so war es also an der Zeit, ein wenig wegzukommen von der „ewigen“ Toplight-Studio-Akrobatik“ mit skuplturaler Abstraktion. Offenblendiges Tageslicht-Rumprobieren und selektiveres Mal-etwas-Nichtmachen waren ein schöner Anlass die Kamera in die Hand zu nehmen. Ebenso das „Umstrukturieren“ des pädagogischen Konzeptes für die Workshops. Weg vom statischen Vorturnen, hin zu dynamischeren Modulen. Aufbrechen alter Muster und Verlassen festgetretener Pfade. Das Wachrütteln des eignen Potentials steht nunmehr an vorderster Front, nicht das blanke Demonstrieren etablierter Arbeitsweisen. Dem Slogan „Sehen lernen“ ein neues, ein benutzerfreundlicheres Gesicht zu verleihen, bei dem sich jeder auf seine individuelle Art wiederfindet und keine Dogmen oder Schulmeinungen als Credo der einzigen Wahrhaftigkeit mit akademischem Anspruch möglichst kryptisch vorgesetzt bekommt, um am Ende Bilder gemacht zu haben, die nicht dem persönlichen Werdegang hin zu einer eignen Ausdrucksmöglichkeit entsprechen. Ich bin neugierig, wie sich das Konzept noch weiter entwickelt und ich freu mich drauf, von jedem einzelnen Teilnehmer zu lernen und durch deren Augen zu sehen. Es bleibt also spannend fürs kommende Jahr. Es wird natürlich weiter in der Stadt getanzt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Das OKERWERK wünscht allen übrigens einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2012. Und wie immer haben die abgebildeten Personen nichts mit im Text erwähnten „Unzulänglichkeiten“ zu tun, sondern dienen lediglich der bunten Bebilderung. P.P.S.: Es sei nochmals der Aufruf wiederholt, dass Neugierige, Mitteilungsbedürftige, sachliche Kritiker oder einfach Interessierte sich gerne zu Wort melden dürfen. Die Kategorie "Gastbeiträge" ist nicht gerade verwaist, aber unterrepräsentiert. Also, nix wie ran!
Anne Will hat es tatsächlich geschafft, auf einen ereignisreichen politischen Tag zu reagieren und das Thema ihrer Sendung umzuwerfen. Noch besser: Zu Gast war unter anderem die Schriftstellerin Thea Dorn, die jene Fragen stellte, die Anne Will selbst hätte stellen sollen.
Noch ist es nicht amtlich, doch es scheint, dass die konservative islamische Bewegung En Nahda die tunesischen Wahlen gewonnen hat. Ihr Chef Rashid Gannouchi ist ebenso interessant wie undurchsichtig.
In einer Sicherheitsschleuse für die Papstmesse nahe des Erfurter Domplatzes sind Schüsse gefallen. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.
Bei einer Messe auf dem Erfurter Domplatz hat Papst Benedikt XVI.
In Jürgen Drews' Heim wurde eingebrochen, dafür soll Stefan Mross aushäusig jodeln. Indira Weis und Thomas Anders haben auf ihre Weise eine Enttäuschung verarbeitet.
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