Welt-Down-Syndrom-Tag Mit Menschlichkeit und Mut

21. März 2013, 12:00 Uhr
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Katie ist 13 Jahre alt und hat drei nicht behinderte Geschwister. Ihr Vater, Stuart, erinnert sich noch genau an den Moment der Diagnose. Der Arzt sei damals auf ihn und seine Frau mit den Worten zugekommen: "Ich möchte alle Optionen mit ihnen besprechen." Er sei höchst verärgert gewesen, sagt Stuart. "Es gibt keine verdammten Optionen. Sie ist mein Kind und es ist ihre Aufgabe, sie zur Welt zu bringen", habe er geantwortet.

Den Anstoß zu dem Fotoprojekt, das etwa zweieinhalb Jahre dauerte, gab ein Vater eines behinderten Mädchens, der Graham Miller bat, das Thema aufzugreifen. "Meine dokumentarische Arbeit dreht sich um Stigmatisierung", sagt der Fotograf. Vor diesem Projekt hat er psychisch Kranke fotografiert. Die Aufnahmen und die Geschichten der einzelnen Familien sind in dem Buch "Six Percent" veröffentlicht. Der Name bezieht sich darauf, dass von den etwa zehn Prozent der Schwangerschaften, die trotz der Diagnose weitergeführt werden, ein Teil als Fehl- und ein Teil als Totgeburten endet. Etwa sechs Prozent der Kinder erblicken lebend das Licht der Welt.
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