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Unter der Bebauung von Großstädten ist jeder Quadratmeter gespickt mit archäologischen Resten. Auch in New York: In Lower Manhattan fand eine Archäologin Reste der ersten Wasserleitung der Stadt, den Wohlstandsmüll eines reichen Händlers und den alten Uferverlauf des East River.
"Herdprämie" ist das Unwort des Jahres 2007, wie Jury-Sprecher Horst Dieter Schlosser jetzt mitteilte. Es diffamiere Eltern und besonders Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen. Auf den zweiten Platz wählte die Experten-Jury der Frankfurter Universität den Begriff "klimaneutral", auf Platz drei "entartet".
Was es in dieser Welt heißt, Kind zu sein, zeigt das Unicef-Foto des Jahres. Doch nicht nur im Müll von Accra ist die Lebenswelt der Jüngsten wenig kindlich.
In Frankfurt wird heute das "Unwort des Jahres 2002" bekannt gegeben. Mit der Wahl will die unabhängige Jury "für mehr sachliche Angemessenheit und Humanität im öffentlichen Sprachgebrauch werben".
Das "Unwort des Jahres 2004" heißt "Humankapital". Das Wort degradiert nach Auffassung der Jury nicht nur Arbeitskräfte, sondern Menschen überhaupt "zu nur noch ökonomisch interessanten Größen".
Das Internet bringt Geber und Nehmer zusammen - in Verschenkgemeinschaften. Was der eine entrümpelt, kann der andere gut gebrauchen.
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