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»Wenn man sie aus einigen hundert Meter Höhe betrachtet, versteht man die Welt gleich besser«, sagt der französische Fotograf Yann Arthus-Bertrand. Für den stern hat er seinen Heimat-Kontinent ins Visier genommen.
In vielen Ländern werden Journalisten, die sich für Gerechtigkeit stark machen, von ihrer eigenen Regierung verfolgt oder gar ermordet. Die "Reporter ohne Grenzen" engagieren sich für diese mutigen Menschen. Robert Ménard, Gründer der Organisation, wird dafür mit dem Henri Nannen Preis für Pressefreiheit ausgezeichnet.
Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand liebt die Vogelperspektive: Aus Flugzeugen fotografiert der Franzose die Erde. Ein neuer Bildband stellt seine jüngsten Aufnahmen aus New York vor.
... steht auf Umweltschutz. Und manche leben diesen Umweltschutz mit Herz und Seele. "Und Du? Glaubst Du an den Klimawandel?" fragt mich der Franzose mit den braunen Haaren und dem traurigen Blick. Wir stehen im Keller des dänischen Filminstituts im Zentrum Kopenhagens . "Öh, ja", meine ich, "selbst wenn ich nicht ganz sicher bin, zu welchem Anteil er vom Menschen verursacht ist." Ich belege einen Brocken Brot mit einem Stück der zahlreichen verschiedenen Käse, die Yann Arthus Bertrand und Team extra aus Frankreich eingeflogen haben. Anderthalb Wochen wird der berühmte Umweltaktivist hier seine neuesten Werke zeigen - François und ich sind zur Premiere seines Films " Six milliards de voix sur le climat " vorbei gekommen. "Und Du?" frage ich zurück, nach einer Kaupause. "Ja, ich glaub schon daran." Sein Blick verliert sich im Kühlschrank hinter der Theke. "Und das macht mir Angst", fügt er nachdenklich hinzu. "Wir stehen hier, leben unser Leben und dabei zerstört fast alles, was wir machen, die Natur." Sein Blick wandert durch den Raum. "Hmm. Und was machst Du dagegen?" "Naja", meint er und nimmt einen Schluck Rotwein. "Ich trenne meinen Müll und versuche, immer schön das Licht auszuschalten, wenn ich es nicht brauche." Käsebrotpause. "Eine Zeitlang bin ich außerdem mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Aber dann wurde ich krank und musste wieder das Auto nehmen." Sein Kopf sinkt in Richtung Brust. Der Kopf hebt sich wieder, sein Blick verliert sich in der Weite. Der Lyonnais fügt hinzu: "Ich dusche und rasiere mich nicht jeden Tag." Er streichelt seinen Drei-Tage-Bart. "Hä? Du duschst Dich nicht jeden Tag?", frage ich und rümpfe scherzend die Nase. "Ja, aber schlecht riechen ist ja nicht dramatisch", sagt er im Flüsterton und guckt mich lächelnd an. Dann verdunkelt sich sein Blick. "Das Problem ist nur - mein Job." "Wieso, was machst Du denn?" "Naja, ich arbeite an einer Tankstelle", sagt er, kopfschüttelnd. "Nur durch mich können die Autofahrer die Luft verpesten." Meine Versicherungen, dass sich auch wenn er kündigt wohl ein neuer Tankstellen-Wärter finden wird, können sein Leiden nicht lindern. L.
Auf seiner großen Jahrespressekonferenz, diesmal in Paris, präsentierte sich Google als Ökokrieger. Handfestes für den Verbraucher gab es auch: Youtube kommt nach Europa - aber zunächst nicht nach Deutschland. Und sonst? Pathos und Produkte.
Insgesamt gingen 820 Einreichungen aus 172 deutschsprachigen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen für den erstmals ausgeschriebenen Journalistenpreis von Gruner + Jahr und stern ein / Alle nominierten Arbeiten ab sofort im Internet
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Fantastische Bilder von Yann Arthus-Bertrand
• Wie Bush & Co die USA in einen Folterstaat verwandelten • Wie Obama mit der Erblast kämpft • Eine Milliarde für den Lover?: Familienstreit bei der reichsten Frau Europas
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