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Genfutter für McDonald's-Hähnchen

Bei der Produktion von Chickenburgern und Chicken Nuggets wurden die Regeln offenbar gelockert: Nach Medieninformationen beendet McDonald's seine Selbstverpflichtung und lässt wieder Genfutter zu.

  McDonald's beendet die seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung zum Verzicht auf gentechnisch verändertes Futter in der Hähnchenmast

McDonald's beendet die seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung zum Verzicht auf gentechnisch verändertes Futter in der Hähnchenmast

McDonald's lässt nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln in der Hähnchenmast wieder zu. Aus einem Brief des Fastfood-Konzerns an die Umweltschutzorganisation Greenpeace gehe hervor, dass die Kette die seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung zum europaweiten Verzicht auf den Einsatz von Genfutter bei der Produktion von Chickennuggets oder Chickenburgern beendet.

Nicht ausreichend anderes Futter verfügbar

Das Unternehmen begründet dies laut "Spiegel" damit, dass es keine ausreichenden Mengen an gentechnikfreien Futtermitteln "zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen" gebe. Das Blatt zitierte dazu Greenpeace-Berechnungen, denen zufolge sich ein Chickenburger um weniger als einen Cent verteuern würde, wenn McDonald's weiter auf gentechnisch verändertes Futtermittel verzichten würde.

Bereits Mitte Februar hatten die deutschen Geflügelproduzenten angekündigt, nach 14 Jahren wieder genmanipulierte Soja zu verfüttern. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) begründete dies damals ebenfalls damit, dass nicht ausreichend gentechnikfreie Futtermittel verfügbar seien.

fme/AFP/AFP
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