HOME

10 unverzichtbare Speisen und Getränke für Hipster

Wer hip und cool sein möchte, sollte jetzt gut aufpassen. Denn mit bestimmten Lebensmitteln und Getränken kann man seinen Coolness-Faktor im Nu erhöhen. Wir verraten Ihnen, welche das sind.

Hipster Food

Wer cool sein möchte, sollte Tacos essen

Es ist so eine Sache mit den Trends. Sie kommen und gehen. Gerade wenn man denkt, man sei besonders hip und cool, weil man eine Sache oder für sich entdeckt hat, stellt man verwundert fest: Ach, die anderen kennen es auch schon? Macht nichts. Von vermeintlichen Trends sollte man sich seinen Genuss niemals verderben lassen. Wer dennoch wissen möchte, was heute hip und cool ist in der Food-Szene, was noch nicht die große Masse erreicht hat, der kann sich an dieser Liste orientieren.

1. Superfoods

Exotische Beeren, Samen und Früchte sind als Superfoods in aller Munde. Quinoa, Acai und Amaranth sind wohl die exotischsten Exemplare. Aber auch heimische Lebensmittel wie Blaubeeren, Kohl, Rettich und Kürbiskerne. Als Superfoods bezeichnet man Lebensmittel, die naturbelassen sind und Nährstoffe in hohen Mengen liefern. Am beliebtesten sind Antioxidantien, die sollen zellverjüngend wirken und sind in vielen Superfoods enthalten.

Ernährung: Gesundmacher oder einfach nur teuer? Die Wahrheit über Superfoods
Avocado  Das soll die Frucht angeblich leisten: Der enthaltenen Ölsäure werden zahlreiche gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, unter anderem soll sie den Cholesterinspiegel regulieren.  Das sagt "Ökotest": Die ölige Frucht schneidet durchweg positiv ab. Trotz der enthaltenen Fette sei sie kein Dickmacher, sondern könne sogar den Cholesterinspiegel senken. "Eine Frucht deckt bereits ein Drittel des Tagesbedarfs an Ballaststoffen und das enthaltene Kalium wirkt entwässernd", so "Ökotest".  Der Preis: Zwischen 2 und 3 Euro für eine Frucht

Avocado

Das soll die Frucht angeblich leisten: Der enthaltenen Ölsäure werden zahlreiche gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, unter anderem soll sie den Cholesterinspiegel regulieren.

Das sagt "Ökotest": Die ölige Frucht schneidet durchweg positiv ab. Trotz der enthaltenen Fette sei sie kein Dickmacher, sondern könne sogar den Cholesterinspiegel senken. "Eine Frucht deckt bereits ein Drittel des Tagesbedarfs an Ballaststoffen und das enthaltene Kalium wirkt entwässernd", so "Ökotest".

Der Preis: Zwischen 2 und 3 Euro für eine Frucht

2. Misfits

Einst hieß es "from nose to tail" und meinte damit, alle Teile vom Tier zu essen. Also Nase sowie Schwanz. Bei den Misfits (zu deutsch: Außenseitern) geht es auch darum: gewissermaßen "vom Stängel bis zum Kern". Gemeint sind damit Gemüse und Obst, die nicht der Norm aufgrund der Form oder Optik entsprechen und für den Handel aussortiert werden. Was für eine Verschwendung! Unförmiges Gemüse und Obst schmeckt genauso wie ihre "perfekten" Verwandten. Zwei Frauen aus Berlin wollen diesem Wahnsinn mit " Culinary Misfits" ein Ende machen.

3. Asiatische Nudeln

Ganze Generationen sind in Deutschland mit italienischer Pasta, Maultauschen oder Schupfnudeln aufgewachsen. Jetzt sehnen sich die Hipster nach etwas Neuem: Authentische, asiatische Nudelgerichte, die sie auf ihren Urlauben kennenlernen. Ganz oben auf der Liste stehen japanische Ramen, vietnamesische Pho oder das thailändische Bratnudelgericht Pad Thai. Im besten Fall werden diese Gerichte direkt vor unserer Nase von einem Einheimischen aus dem jeweiligen Land gezaubert.

Pho, Bun und Kaffee: Das sollten Sie beim Vietnamesen bestellen
Phở – traditionelle Suppe  Bei der Phở handelt es sich um eine Suppe der vietnamesischen Küche. Sie gilt eigentlich als Nationalgericht Vietnams. Sie wird in einer Schüssel gereicht und enthält neben einer kräftigen klaren Brühe, die meist aus Rinderknochen zubereitet wird, Reisnudeln und in dünne Scheiben geschnittenes Rindfleisch. Das Fleisch zieht erst im Sud der Phở gar. Gewürzt wird die aromatische Suppe mit Zwiebeln, Minze, Koriander, Chili, Limettenspalten und Fischsauce. In Südvietnam werden auch Basilikum und Mungobohnenkeime dazugegeben.  Traditionell wird sie zum Frühstück gereicht, aber auch zu jeder anderen Tageszeit verkauft.

Phở – traditionelle Suppe

Bei der Phở handelt es sich um eine Suppe der vietnamesischen Küche. Sie gilt eigentlich als Nationalgericht Vietnams. Sie wird in einer Schüssel gereicht und enthält neben einer kräftigen klaren Brühe, die meist aus Rinderknochen zubereitet wird, Reisnudeln und in dünne Scheiben geschnittenes Rindfleisch. Das Fleisch zieht erst im Sud der Phở gar. Gewürzt wird die aromatische Suppe mit Zwiebeln, Minze, Koriander, Chili, Limettenspalten und Fischsauce. In Südvietnam werden auch Basilikum und Mungobohnenkeime dazugegeben.

Traditionell wird sie zum Frühstück gereicht, aber auch zu jeder anderen Tageszeit verkauft.

4. Bowls

Eigentlich handelt es sich bei den Bowls um nichts anderes als die Art des Anrichtens. Alle Zutaten werden in einer kleinen Schüssel angerichtet. Was das soll? Es sieht hübsch aus und soll nicht nur unseren Appetit anregen, sondern auch unsere Sinne verwöhnen. Beliebt sind gesunde Lebensmittel wie Smoothie-Bowls oder aber Bowls mit Quinoa, braunem Reis, frischem Gemüse und Superfoods.

Eine Smoothie-Bowl ist voll von gesunden Lebensmitteln und Superfoods

Eine Smoothie-Bowl ist voll von gesunden Lebensmitteln und Superfoods

 

5. Südamerikanische Küche

In Großstädten wie Hamburg ist der Trend ganz deutlich zu beobachten. Südamerikanische Küche boomt. Erst öffnete ein kleiner Peruaner seine Türen zu authentischer peruanischer Küche. Mittlerweile tummeln sich mehrere Mexikaner, die typische Tacos aus ihrem Heimatland servieren oder Restaurants, die sich auf die südamerikanische Küche im Allgemeinen spezialisiert haben. Wer jetzt nicht südamerikanisch isst, ist out.

6. Rum

Rum ist der neue Gin. Vor zehn Jahren war noch Wodka angesagt, dann kam der Gin. Die Spirituosen-Industrie muss sich ständig neu erfinden. Gin und Whisky sind sehr populär und schon längst im Premium-Sektor angekommen. Jetzt ist Rum an der Reihe. Es gibt drei grundlegende Styles: Tiki, kubanisch und Punschs. Der kubanische Stil ist der klassische, den man überall findet. Tiki-Drinks sind etwas Besonderes, aber schwer zu machen, weil man viele Zutaten braucht.

7. Kimchi und anderes Fermentiertes

Lebensmittel durch Milchsäuregärung haltbar zu machen, ist uralt. Doch erst jetzt wird sie wieder salonfähig und zum Trend. Das wohl klassischste fermentierte Lebensmittel hierzulande ist Sauerkraut, in Korea ist es Kimchi, scharf vergärter Chinakohl und bei keiner Mahlzeit wegzudenken. Eingelegt werden kann praktisch alles: rohe Wurzeln, grünes Gemüse, Gurken, Kraut, Kohl. Und im Trend liegt man damit auch noch.

8. Kaffee von kleinen Kaffeeröstereien

Ja, auch die kleinen Kaffeeröstereien, die ausschließlich fair gehandelten und fair produzierten Kaffee rösten, sind auf dem Vormarsch. Die Hipster-Generation möchte keinen Kaffee mehr aus dem Großhandel trinken. Denn diese können nicht immer die Qualität und Frische garantieren, die bei den kleinen Röstereien höchste Priorität haben. Was hinzukommt: Nur die ganze Kaffeebohne kommt ins Hipster-Haus. Dann wird sie gemahlen, und zwar per Hand. Der wahre Hipster hat immer eine kleine Handmühle mit dabei.

9. Craft-Bier

Heutzutage heißt es nicht mehr "ein Pils", "eine Halbe" oder "ein Weizen", sondern "ein Craft Beer". Das ist handgebraut und anders als die üblichen Biere. Die Flaschen haben oft ein hübsch designtes Etikett, was nicht heißen soll, dass sich die Biere nur optisch abheben.

Craft Beer heißt nicht zwingend, dass das Getränk von einer kleinen Brauerei stammt. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein Bier mit individuellem, unvergleichlichem Charakter, eines, das sich von der Masse abhebt. Das kann auch von einem großen Betrieb gebraut werden. Ein Craft Beer muss auch nicht unbedingt regional sein, sondern kann aus Südafrika, Australien oder Neuseeland stammen. Allen voran muss es extravagant sein: ob rot, mit Zimtgeschmack oder im Whiskyfass gelagert. Hip ist, was anders und außergewöhnlich ist - und keinesfalls massentauglich.

10. Alles, was man selber machen kann

Selber machen liegt im Trend, ob Cupcakes, Chutneys oder Marmelade. Heute trifft man sich nicht mehr zum Kaffeekränzchen, wie unsere Großeltern das einst taten, sondern zum sogenannten Food Swap, wo das Abendbrot zur Tauschbörse wird. Mitgebracht werden darf, was einem selber schmeckt: selbstgebackenes Brot, Pflaumen-Tarte, die Lieblingsmarmelade. Dann tauschen die Teilnehmer die mitgebrachten Produkte - und die Rezepte. Das Event stammt aus den USA und ist dort weit verbreitet. Von Honolulu bis Boston treffen sich fremde Menschen in Gärten, Cafés oder Wohnzimmern und tauschen lokale Produkte. Irgendwie erinnert dieses Konzept dann doch wieder an die alten Zeiten von Großmutter und Großvater - nur der Name ist neu.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Neueste

Partner-Tools