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McDonald's schmeißt Teenager raus

Drei 15-jährige Londoner warfen sich in Schale und packten Tischtuch, Besteck und Kerzen ein, um ein romantisches Essen in einer McDonald's-Filiale zu genießen. Das Dinner endete mit einem Rauswurf.

Von Susanne Baller

  Cameron Ford (l.) und Adam Welland genießen ein romantisches Essen bei McDonald's. Aus Strohhalmen haben sie einen Rosenersatz gebastelt.

Cameron Ford (l.) und Adam Welland genießen ein romantisches Essen bei McDonald's. Aus Strohhalmen haben sie einen Rosenersatz gebastelt.

Wie können wir das beste aus einem langweiligen Freitagabend machen? Vor der Frage standen am 13. September die Londoner Teenager Cameron Ford, William Peachey und Adam Welland. Essen gehen ist für 15-jährige Jungs immer eine gute Idee, aber in diesem Fall durfte es etwas mehr sein. McDonald's kann ein bisschen Klasse vertragen, beschlossen die drei, und machten sich auf den Weg in den Süden Londons, in eine Filiale in Kingston. Doch reichte ihr herausgeputztes Outfit, weißes Hemd und Krawatte, ihnen nicht. Es sollte ein romantisches Dinner sein. Also packten sie auch ein weißes Tischtuch, Teller, Besteck, Weingläser und Kerzen ein, eben alles, was man für ein Candle-Light-Dinner so braucht.

Den Tisch gedeckt, die Burger auf den mitgebrachten Tellern platziert, machten sich die Jungs einen Spaß daraus, romantische Szenen nachzustellen. Als Rosenersatz dienten zusammengefrickelte Strohhalme, statt Silberleuchter reichten hübsch aufgebaute Teelichte. Und das wichtigste an romantischen Essen, auf jeden Fall das Gegenüber vom eigenen Gericht probieren lassen, vergaßen sie auch nicht.

"Als wir uns hingesetzt haben, fanden es alle noch lustig", sagt William Peachey "MailOnline". "Erst ernteten wir befremdete Blicke von Kunden, schließlich Lächeln. Aber dann war ein Mitarbeiter genervt und sagte 'Geht, oder ihr kriegt Hausverbot', aber wir sind geblieben."

Die Jungs schossen Fotos und feierten ihren Coup. "90 Prozent der Kunden und Angestellten fanden es super. Der Manager ist geplatzt vor Lachen", erzählt William weiter. Doch die Drohung war ernst gemeint und als die Sicherheitsleute auftauchten, schafften die drei es gerade noch, ihr mitgebrachtes Inventar unter den Arm zu klemmen und zu flüchten.

  Und noch schnell ein Selfie für den Twitter-Account

Und noch schnell ein Selfie für den Twitter-Account

Der Spaß musste in die Welt, natürlich per Twitter. Noch am Freitagabend schrieb William Peachey von dem frisch erlangten Hausverbot bei McDonald's.

Doch die fleißige Twitterei hatte ein Nachspiel. Im ersten Eifer hatte einer der Jungs die Geschichte so auf Twitter dargestellt, als seien zwei von ihnen ein schwules Paar. Diese Tweets sind bei Twitter inzwischen gelöscht, denn plötzlich sahen sich die drei mit dem Vorwurf konfrontiert, sich über Homosexuelle lustig zu machen, indem sie Schwule spielen. Eine Entschuldigung folgte.

Die "Huffington Post" fand eine andere Interpretation: Die Teenager seien rausgeworfen worden, weil sie ein romantisches, schwules Dinner veranstaltet hätten. Und das Schwulenportal "Queerty" titelt "Teenager bei McDonald's rausgeworfen, weil sie ein schwules Date aufgerüscht haben" und fragt, ob McDonald's ein Problem mit dem Decken des Tisches gehabt habe oder damit, dass zwei männliche Jugendliche sich mit Pommes frites füttern.

Mal gucken, was die drei nächsten Freitag machen.

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