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Rettung für die Weihnachtsreste

Wer nach dem großen Weihnachtsfestmahl den Kühlschrank voll hat mit Rotkohl und Stollenresten, muss nicht verzweifeln. stern.de hat köstliche Rezepte zusammengestellt und sagt, wovon man besser die Finger lässt.

Von Ina Linden

  Auch eine Idee: Cordonbleu mit Rotkohl füllen. Wer nach den Feiertagen abspecken möchte, lässt einfach die Scheiben Schinken und Käse weg

Auch eine Idee: Cordonbleu mit Rotkohl füllen. Wer nach den Feiertagen abspecken möchte, lässt einfach die Scheiben Schinken und Käse weg

  • Ina Linden

Es ist ein Drama: der Weihnachtsbaum nadelt, auf Omas guter Tischdecke machen sich Gänsefettflecken breit, Pfeffernüsse trocknen vor sich hin, dazu Türme aus Tupperdosen - randvoll mit Resten vom Festmahl. Was nun? Figurbewusste können wie jedes Jahr zur Salatdiät übergehen und unter Einsatz ihres schlechten Gewissens die Überbleibsel westlicher Delikatessen im Mülleimer verschwinden lassen. Doch es geht eleganter.

Im Internet beschäftigen sich zahlreiche Rezepteseiten und Blogs mit der kulinarischen Wiederaufbereitung. Auf www.essen-und-trinken.de wartet die Kategorie "Süße Rezepte mit Weihnachtsresten" mit Stollenknödeln, Lebkuchen-Schichtcreme und Rotweinkuchen auf. Die Journalistin Stefanie Luxat kreiert in ihrem Blog www.ohhhmhhh.de Brownies, für die ein Schokoladenweihnachtsmann sein kurzes Leben lassen musste. Zartbesaiteten gibt sie dort den nicht ganz ernst gemeinten Tipp, dem Bärtigen kurz vor dem Exitus die Augen mit einem Stück Geschenkband zu verbinden. Mit salzigen Überbleibseln lässt uns Tiefkühlproduzent Iglo nicht allein. Immerhin 750 Gramm Rotkohl passt in vier Putenschnitzel, die sich zusammen mit Schinken- und Käsescheiben in Cordon Bleu verwandeln lassen.

Vorsicht vor Weihnachts-Truthahn-Fleischbällchen

Besser die Finger lassen sollten Resteköche allerdings von der Weihnachtsreste-Lasagne auf www.hausfrauenseite.de. Die Zutaten - Lasagneplatten, Reste der Geflügelfüllung und Büchsenmilch - lassen wenig Raum für die Entwicklung zum privaten Spitzenkoch. Auch auf die Rezeptsammlungen der englischen Medienseiten ist nicht immer Verlass. Die Times oder BBC präsentieren durchaus ansehnliche Salate, Pasteten und sogar Risotto mit Truthahn- und Gänseklein. Die Weihnachts-Truthahn-Fleischbällchen des Guardian sind aber wohl dem englischen Gaumen vorenthalten: Sie sind mit Preiselbeermarmelade und Bratensauce gefüllt.

Das stern.de-Nachweihnachtsmenü

Delikater geht es bei der Hamburger Köchin Steffi Metz zu. Sie hat für stern.de ein Menü kreiert, das jede Heiligabend-Tafel schmücken würde und fast alle denkbaren Weihnachtszutaten enthält. "In meinen Augen gibt es keine Reste in der Küche", sagt Metz, die mit ihrem Team Kochkurse und Eventküche anbietet. Metz empfiehlt als Vorspeise eine pürierte Kartoffelsuppe mit karamellisierten Nüssen. Als Hauptgang gibt es eine Terrine aus Hirsch- und Gänseklein. Für die Sauce lässt man einen Liter Rotwein mit Honig und Gemüse einkochen, bis er sich auf ein Drittel reduziert hat. Dazu passt ein Püree aus Kartoffeln und Rotkohl, abgeschmeckt mit Lebkuchengewürz. Wer dann noch Platz im Magen hat, formt aus Stollen- Lebkuchenstückchen, Nougat, Marzipan und geschmolzener Schokolade eine süße Salami, wendet sie stilecht in Puderzucker und richtet sie auf karamellisierten Mandarinenscheiben an.

Wer diese drei Gänge gekocht hat, kann sich über gleich doppelt freuen: Über den leeren Kühlschrank und eine Schonfrist: Bis Weihnachten 2012 ist reichlich Zeit für Salatdiäten.

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