HOME

McDonald's-Kassiererin packt aus: Diese Dinge hasst sie an ihren Gästen

Als Mitarbeiterin einer Fast-Food-Kette ist es nicht immer einfach: die Arbeitsbedingungen, der Geruch nach Frittierfett in den Klamotten und natürlich auch die Kunden. Eine ehemalige Kassiererin bei McDonald's entlarvt, was sie am meisten an ihren Gästen störte.

McDonald's

Eine McDonald's-Kassiererin hat es nicht immer einfach (Symbolbild)

Mehrere Sommer und in den Semesterferien hat die Amerikanerin Jen Cavzuti als Kassiererin beim Fast-Food-Riesen McDonald's gejobbt. Sie weiß also ganz genau, was die Mitarbeiter einer Fast-Food-Kette an ihren Gästen nicht mögen. Cavzuti hat nicht immer gute Erfahrungen mit Kunden gemacht. Sie wurde angeschrien, ihr wurde gedroht, dass sie die Polizei einschalten würden – nur, weil ihr Kaffee nicht ihren Erwartungen entsprach. Darüber hinaus gibt es weitere Dinge, die die ehemalige Kassiererin zur Weißglut gebracht haben. Diese hat sie für die Seite "This is Insider" aufgeschrieben.

1. Zum einen habe sie sich immer wieder darüber echauffiert, warum die Kunden nach Kokosnuss-, Mandel- oder Sojamilch fragten. "Das ist McDonald's. (...) Das wird nicht passieren", schreibt Cavzuti dazu.

2. Ihre Schichten dauerten meist zehn Stunden, oft starteten diese bereits um fünf Uhr. Was mitunter dazu beitrug, dass sie unhöfliche Gäste einfach nicht leiden konnte. Sie schreibt: "Sei nett zu mir, dann bin ich nett zu dir." Beispielsweise berechnete sie dann die Schlagsahne auf dem Kaffee nicht.

3. Wenn es sehr hektisch im Restaurant ist, hilft es, wenn die Kunden ihr Geld bereits abgezählt haben. Nicht hilfreich ist es, sein Portemonnaie im Auto zu vergessen, und es erst zu merken, wenn die Bestellung bereits aufgenommen wurde.

Fastfood-Fails: Den McSpaghetti gab es wirklich mal bei McDonald's
McDonald's Hula Burger  Konservative Katholiken essen freitags kein Fleisch. Denn jeder Freitag soll an Karfreitag erinnern, der Tag, an dem Jesus gestorben ist. McDonald's wollte auch für jene Gruppe einen Burger anbieten und servierte den Hula Burger, ein Sandwich, das mit Ananas und geschmolzenem Käse zubereitet wurde. Die Gäste mochten jene Variante leider nicht. Auf den Speisekarten ist der Hula Burger nicht mehr zu finden.

McDonald's Hula Burger

Konservative Katholiken essen freitags kein Fleisch. Denn jeder Freitag soll an Karfreitag erinnern, der Tag, an dem Jesus gestorben ist. McDonald's wollte auch für jene Gruppe einen Burger anbieten und servierte den Hula Burger, ein Sandwich, das mit Ananas und geschmolzenem Käse zubereitet wurde. Die Gäste mochten jene Variante leider nicht. Auf den Speisekarten ist der Hula Burger nicht mehr zu finden.

"Wir sind auch nur Menschen"

4. Kassierer sind das unterste Glied in einem Fast-Food-Unternehmen. Es ist dabei wenig hilfreich, wenn sich Kunden bei genau diesen Mitarbeitern über die Preise beschweren. Die bestimmten sie schließlich nicht.

5. Wer in einem Fast-Food-Lokal arbeitet, bleibt nicht von Vorurteilen verschont: "Ich bin kein Idiot", schreibt die Amerikanerin. Wenn jemand einen Becher Wasser bestellt und sich schließlich Limonade nimmt, sehe die ehemalige Kassiererin das – und das trage nicht zu guter Laune bei.

6. Jen Cavzuti schreibt von dem Fall, dass ein Kunde einen schwarzen Kaffee bestellte, diesen auch ausgehändigt bekommen habe, und sich dann darüber beschwerte, dass er weder Milch noch Zucker dazu bekam. Daher sollte sich auch Kunden bei McDonald's ganz genau überlegen, was sie denn haben möchten. Nur so kann der Service wissen, was der Gast haben will.

7. Wer Sonderwünsche hat, muss in Kauf nehmen, etwas zu warten – und sollte sich daher nicht beschweren.

8. "Wir sind nicht blöd", schreibt die Ex-Kassiererin. Daher sollten sich die Gäste auch davor hüten, so zu tun, als wären sie etwas Besseres. Cavzuti rät den Kunden: "Seid einfach nur nett und denkt nicht, ihr wärt etwas Besseres. Ich verspreche euch, wir sind auch Menschen."


dsw
Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Neueste