Zur mobilen Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
Startseite

Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit? Von wegen!

Von jeher wurde uns immer wieder gesagt, wie wichtig doch das Frühstück sei. Für uns Deutsche ist es jedoch schon lange nicht mehr die Hauptmahlzeit – zumindest unter der Woche. Das hat eine Studie aufgedeckt.

Frühstück

Früher hieß es noch, das Frühstück wäre die wichtigste Mahlzeit. Jetzt ist es das Abendessen. Zumindest unter der Woche.

Es gibt bestimmt kaum jemanden, der als Kind nicht gehört hat, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag sei. Unsere heutige Mobilität in der Arbeitswelt und ein gestiegenes Ernährungsbewusstsein haben einer Studie zufolge die Essgewohnheiten der Deutschen verändert. Hauptmahlzeit ist demnach das Abendessen geworden, immer häufiger warm. Der Genussfaktor beim Essen sei außerdem wichtiger geworden, und Ernährung - wie Mode - zunehmend Ausdruck persönlichen Lebensstils. Außerdem: "Das gute Gewissen kauft mit", sagte die Leiterin der Nestlé-Marktforschung, Katja Popanda, bei der Vorstellung der repräsentativen Umfrage mit dem Titel "So is(s)t Deutschland 2016" in Frankfurt.

Spaghetti, Bratkartoffel & Co.: Diese Gerichte essen die Deutschen am liebsten
  Spaghetti, Nudeln und Pasta    Von 1000 Befragten isst mehr als ein Drittel am liebsten Pasta. Spaghetti Bolognese liegt dabei ganz weit vorne.

Spaghetti, Nudeln und Pasta

Von 1000 Befragten isst mehr als ein Drittel am liebsten Pasta. Spaghetti Bolognese liegt dabei ganz weit vorne.

Für 95 Prozent der Befragten ist "gutes Essen und Trinken" ein Teil ihrer Lebensqualität. Fast zwei Drittel belohnen sich mit einer guten Mahlzeit, bei der letzten Befragung 2011 waren es erst 42 Prozent.

Qualität vor Preis

Mehr als die Hälfte der Menschen achtet beim Kauf angeblich mehr auf die Qualität als auf den Preis. Als Qualitätskriterium für Nahrungsmittel nennen die meisten Geschmack, gefolgt von Lebensmittelsicherheit und Natürlichkeit. Auf Platz vier landen gleichauf Tierwohl und der Verzicht auf Gentechnik. Deutlich mehr Konsumenten als bei früheren Befragungen sind demnach angeblich bereit, für Lebensmittel mehr Geld auszugeben, wenn ethische Aspekte berücksichtigt werden. Am stärksten trifft dies bei artgerechter Haltung zu: 46 Prozent der Befragten wären bereit, dafür mehr zu bezahlen, 2011 waren es nur 34 Prozent. 

Gentechnikfreie Lebensmittel sind den Bürgern am zweitwichtigsten: 38 Prozent würden sich solche Lebensmittel mehr kosten lassen (2011: 28 Prozent). Nach Fair Trade, Regionalität und keinen künstlichen Zusatzstoffen landet Bio-Qualität auf Platz sechs. 26 Prozent würden dafür tiefer in die Tasche greifen (2011: 11 Prozent). Gesundheitsbewusstsein spielt bei der Wahl der Lebensmittel auch eine Rolle: 34 Prozent schränken nach eigenen Angaben ihren Fleischkonsum bewusst ein, und gut 4 Prozent ernähren sich vegetarisch oder vegan.

Sechs Prozent bezeichnen sich der Studie zufolge als Laktose-intolerant und vier Prozent verzichten auf glutenfreie Lebensmittel. "Maximal ein Prozent der Deutschen verträgt tatsächlich kein Gluten", sagte Popanda über das Klebereiweiß aus Getreide.

dsw/DPA
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools