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Amerikaner verklagen Starbucks – weil ihr Kaffee nicht voll genug war

Es klingt völlig absurd, ist aber wahr: Zwei US-Amerikaner aus Kalifornien verklagen Starbucks. Ihren Angaben zufolge enthalten die Latte Macchiati des Unternehmens zu wenig Kaffee.

Starbucks

Starbucks hat Ärger mit zwei Kunden in den USA. Sie wollen die Kaffeekette verklagen. Der Grund: Ihre Lattes sind nicht voll genug.

Siera Strumlauf und Benjamin Robles aus Kalifornien, USA, müssen Latte Macchiato wirklich lieben. So sehr, dass sie penibel genau darauf geachtet haben, ob Starbucks ihre Lieblingskaffeezubereitung auch voll genug gemacht hat. Und siehe da: Sie haben es nicht. Deshalb werfen sie der Firma nun Falschangaben und Betrug vor.

Dazu sollte man wissen, dass Starbucks in Amerika für ihre Bechergrößen die genaue Flüssigkeitsmenge angibt. Die kleinste Größe "Tall" sollte in diesem Fall zwölf sogenannte "fluid ounces", also umgerechnet etwa 355 Milliliter enthalten. Die mittlere Größe "Grande" wird mit 16 fluid ounces, etwa 473 Milliliter, und der größte Becher "Venti" mit 20 fluid ounces, etwa 591 Milliliter, angegeben. Aber laut den Klägern sind diese Angaben falsch. Ihr Vorwurf: Vor allem die Starbucks-Lattes seien nur zu Dreivierteln gefüllt. Bei fast jeder Größe würden 25 Prozent fehlen. Die Anklage erhebt den Vorwurf, dass Starbucks Millionen von Dollar gespart und sich ungerechterweise bereichert habe, für ein Produkt, dass so gar nicht geliefert werde. Das zitiert zumindest Buzzfeed.

Like looking in a mirror, on opposite day. #LatteMacchiato #FlatWhite

Ein von Starbucks Coffee ☕ (@starbucks) gepostetes Foto am

Starbucks Lattes sind nur zu Dreivierteln gefüllt 

Klägerin Strumlauf kaufte sich regelmäßig einen "Grande"-Vanilla-Latte bei Starbucks in San Francisco. Sie zahlte dafür 3,95 Dollar. Hätte sie gewusst, dass der Becher weniger als 473 Milliliter enthalte, hätte sie die Kaffeezubereitung nicht gekauft. Auch Robles sagt, dass er keinen "Grande"-Latte-Macchiato gekauft hätte, der nur zu Dreivierteln gefüllt war.

Starbucks hingegen weist die Anklage als unbegründet ab. Das erklärte ein Sprecher gegenüber BuzzFeed News. Sie seien stolz, ihren Kunden hochqualitative, handgefertigte und kundenspezifische Getränke zu servieren und würden Kunden stets über wahrscheinliche Abweichungen informieren.

dsw
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