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40 Tage keine feste Nahrung, sondern nur Bier

Chris Schryer aus Toronto verzichtet in der Fastenzeit komplett auf feste Nahrung. Stattdessen trinkt er Bier. Morgens, mittags und abends.

Erst vorletzte Woche ging es in diesem Blog um meinen Entschluss, in der Fastenzeit eine Weile auf Bier zu verzichten. Man kann das gut finden oder nicht. Oder man kann es machen wie der Kanadier Chris Schryer. Schryer verzichtet während der Fastenzeit komplett auf feste Nahrung. Und wodurch ersetzt er die Mahlzeiten? Richtig, durch Bier.

Der Bierfan aus Toronto hat es sich tatsächlich zur Aufgabe gemacht, 40 Tage lang auf Flüssignahrung umzustellen: Zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen trinkt er Bier, dazwischen Wasser und Säfte. Über seine Erfahrungen schreibt Schryer, in seinem torontobeerblog.

Schryer hat die Sache gut vorbereitet. Um das Projekt erträglich zu machen, bat er im Vorfeld einen befreundeten Braumeister, ihm eine Art Fasten-Spezial-Bier zu brauen. Das Bier sollte so gehaltvoll sein, dass der Fastende nicht verhungert - und es sollte so schmecken, dass man es auch schon zum Frühstück herunterbekommt. Heraus kam ein Gesöff, was Schryer als einem deutschen Doppelbock sehr ähnlich beschreibt. Das ist kein Zufall, schließlich haben die Mönche Doppelbock einst extra für die Fastenzeit erfunden. Details zu Brauweise und Zutaten des "Brewmaster's Tithe" getauften Bieres der Kanadier gibt es hier. Inspiriert wurde Schryer von J. Wilson, der vor einigen Jahren sogar 46 Tage lang mit Doppelbock fastete, darüber bloggte und ein Buch veröffentlichte.

Bisherige Erfahrungen

Mittlerweile hat Chris Schryer, der übrigens darauf besteht "kein Alkoholiker" zu sein, schon mehr als die Hälfte der Fastenzeit geschafft. Die erstaunlichste Erfahrung bisher: Während Schryer selbst naturgemäß vor allem nach Alkohol riecht, kann er nun auch besser riechen, was seine Familienmitglieder gegessen haben. Da er derzeit nicht dieselbe Nahrung esse, bemerke er viel stärker als sonst, was seine Frau und seine Kinder zu sich genommen hätten, schreibt Schryer.

Sein Körper verkraftet die einseitige Ernährung - zumindest bislang - erstaunlich gut. Er fühlt sich zwar etwas schwächer als sonst, aber immerhin fit genug, um 90-minütige Eishockeymatches zu spielen. Die hungerbedingte Launenhaftigkeit halte sich in Grenzen, schreibt Schryer. Wer sich dafür interessiert, wie sein Darm auf die Bierernährung reagiert, möge die Details bitte im Interview mit Vice nachlesen.

Alle weiteren Entwicklungen gibt's auf torontobeerblog.com.

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