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Schöner Schaum

Wer zu Weihnachten einen Espresso-Vollautomaten verschenken will, muss aufpassen: Die Unterschiede bei Preis und Qualität sind groß. Stiftung Warentest hat 14 Maschinen ausprobiert.

  Bei den Geräten mit Capuccino-Automatik siegte die Jura ENA Micro 9 One Touch (li.) vor der NICR 830 von Nivona

Bei den Geräten mit Capuccino-Automatik siegte die Jura ENA Micro 9 One Touch (li.) vor der NICR 830 von Nivona

Espresso mit samtweicher Crema, Cappucino mit luftiger Milchhaube, ein Latte macchiato für Genießer - was professionelle Barista mit guter Ausstattung und viel Erfahrung erschaffen, wünschen sich viele Kaffeetrinker auch für zu Hause. Und zwar schnell, einfach, nicht zu teuer und mit wenig Wartungsaufwand. Doch so einfach ist das nicht.

Bei Espresso-Vollautomaten sind die Unterschiede bezüglich Preis und Qualität groß, wie eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest ergibt. Von den 14 getesteten Maschinen zwischen 310 und 1160 Euro erhielten aber mehr als die Hälfte die Note "Gut". Die meisten Vollautomaten brühten einen "guten" Espresso. Auch das Aufschäumen der Milch gelinge in den meisten Fällen. Die Unterschiede liegen im Detail. Und um die lästige Wartung und vor allem ständiges Reinigen kommt kein Vollautomaten-Besitzer herum - auch wenn die Hersteller dieses Thema gerne herunterspielen.

Die Tester nahmen neun Vollautomaten unter die Lupe, die mit einem einzigen Tastendruck Cappuccino, Espresso oder Latte Macchiato herstellen. Bei fünf weiteren getesteten Maschinen muss die Milch separat aufgeschäumt werden.

Mit einem Knopfdruck zum Capuccino

Bei den neun Geräten mit sogenannter Cappuccino-Automatik heißt der Testsieger Jura ENA Micro 9 One Touch, mit der "guten" Note 2,1. Die Maschine ist schnell, sparsam, einfach zu bedienen und "brüht tadellosen, aromatischen Espresso", urteilten die Tester. Außerdem gehört die Jura One Touch mit einem Durchschnittspreis von 765 Euro zu den günstigeren Geräten mit Capuccino-Automatik. Einen Nachteil hat der Testsieger aber doch: Die Maschine kann nur einen Kaffee zurzeit ausschenken, alle anderen getesteten Geräte bedienen gleichzeitig zwei Tassen. Platz zwei (Note 2,2) erreichte die 200 Euro teurere NICR 830 von Nivona. Letzter im Testfeld, aber immer noch mit "befriedigend" (3,5) bewertet, wurde De'Longhis Primadonna S ECAM 26.455.MB, die im Dauerbelastungstest nach einem Drittel der Zeit ausfiel.

  Die Plätze eins und zwei bei den Maschinen mit separater Milchaufschäumung belegten die VeroCafe Latte von Bosch (li.) gefolgt von De'Longhis Magnifica S ECAM 22.110.B

Die Plätze eins und zwei bei den Maschinen mit separater Milchaufschäumung belegten die VeroCafe Latte von Bosch (li.) gefolgt von De'Longhis Magnifica S ECAM 22.110.B

Milch anbei

Bei den anderen fünf getesteten Geräten muss die Milch separat geschäumt werden. Bei einigen Automaten wird sie direkt aus dem Milchkarton oder einem mitgelieferten Container gesogen. Diese Geräte gibt es ab ungefähr 560 Euro. Noch günstiger sind Maschinen (ab 310 Euro), die mit klassischer Dampfdüse schäumen - was allerdings für einen schönen Schaum viel Übung braucht.

Testsieger ("gut", 2,3) in dieser Kategorie ist die VeroCafe Latte von Bosch beziehungsweise die baugleiche EQ.5 macchiato von Siemens. Sie heizt schnell auf, ist robust, zuverlässig, sparsam und lässt sich einfach reinigen. Und der Kaffee schmeckt auch. Preis: rund 615 Euro. Zweitplatziert (2,5) ist die Magnifica S ECAM 22.110.B von De'Longhi (310 Euro). Die Tester waren von ihrer Leistung durchaus angetan, kritisierten jedoch die komplizierte Bedienung, bei der ohne Bedienungsanleitung zunächst nichts gehe. Bei der "befriedigenden" Jura Impressa C5 bemängelten die Tester die schlampige Montage der Maschine.

Hygiene ist unverzichtbar

Einen Espresso-Vollautomaten zu betreiben, ist aufwendig: Nach jeder Tasse sollten die Milchwege gesäubert werden, um Verkeimen zu verhindern. Außerdem müssen regelmäßig Wasser- und Bohnenbehälter nachgefüllt, alter Kaffeesatz entsorgt und das Brühelement entkalkt werden. Manches läuft bei einigen Maschinen automatisch, braucht aber in jedem Fall Zeit.

Den vollständigen Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 12/2012 der Zeitschrift "test".

san

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