Erste Hilfe für Kinder

Kinder spielen und toben, haben Spaß. In ihrem Übermut können sie sich dabei aber verletzen. Wenn Eltern wissen, wie sie wann reagieren müssen, gehen die meisten Unfälle glimpflich aus.

Ertrinken

Bereits tiefere Pfützen, flache Gartenteiche oder Planschbecken können kleinen Kindern zum Verhängnis werden. Tatsächlich ist das Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kleinkindern. Sie als Eltern sollten das wissen, damit Sie Gefahrenquellen in der Nachbarschaft im Auge halten können.

Maßnahmen bei Gefahr durch Ertrinken:

  • Nehmen Sie irgendetwas, woran sich das Kind festhalten kann, einen Rettungsring, ein Brett oder einen Stock. Ansonsten drohen auch Sie unterzugehen, wenn sich das panische Kind an Sie klammert.
  • Legen Sie das Kind, wenn es atmet, aber bewusstlos ist, in die stabile Seitenlage.
  • Wenn der Kreislauf stillsteht, geben Sie Atemspenden und Herzdruckmassagen: im Wechsel zwei Luftstöße in die Lunge und 30 Massage-Bewegungen.
  • Versuchen Sie auf keinen Fall, die Lunge durch Schütteln von Wasser zu befreien: Dieser Versuch ist sinnlos, weil sich das Wasser dadurch nicht entfernen lässt. Außerdem verlieren Sie wertvolle Zeit, um Ihr Kind möglicherweise wiederzubeleben.
  • Rufen Sie den Notarzt unter der Nummer 112 an.
  • Auch wenn es Ihrem Kind wieder gut geht, sollte es vom Arzt untersucht werden, um Spätfolgen zu erkennen: Es kann sich Flüssigkeit im Lungengewebe sammeln und ein Lungenödem bilden.
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