Erste Hilfe für Kinder

Kinder spielen und toben, haben Spaß. In ihrem Übermut können sie sich dabei aber verletzen. Wenn Eltern wissen, wie sie wann reagieren müssen, gehen die meisten Unfälle glimpflich aus.

Sonnenstich

Zu viel Sonne tut nicht gut - weder der Haut noch dem Kopf des Kindes. Es kann einen Sonnenstich bekommen. Das Gehirn und die Hirnhäute überhitzen sich dann, die Hirnhäute schwellen an. Die Folge: Dem Kind wird übel und schwindlig, es hat einen steifen Nacken, es kann nicht richtig gehen, hat Kopfschmerzen und muss sich erbrechen. Sein Gesicht ist heiß und rot, um den Mund bildet sich oft ein blasses Dreieck.

Nach ein bis drei Tagen ist der Spuk meist vorbei. Am besten aber lassen Sie es gar nicht so weit kommen: Setzen Sie Ihrem Kind lieber einen Hut auf. Vor allem, wenn es noch klein ist und wenig Haare hat. Denken Sie daran, dass die Sonne zwischen 12 und 15 Uhr am intensivsten ist - bleiben Sie in dieser Zeit am besten im Haus. Wenn es dennoch passiert ist, helfen folgende Schritte.

Maßnahmen beim Sonnenstich:

  • Bringen Sie Ihr Kind in den Schatten oder in einen abgedunkelten Raum.
  • Legen Sie es mit leicht erhöhtem Oberkörper hin.
  • Legen Sie kühle feuchte Tücher um Kopf und Nacken, wenn gewünscht.
  • Geben Sie dem Kind viel zu trinken.
  • Wenn das Kind Bewusstseinsstörungen, Krämpfe oder starke Schmerzen hat, rufen Sie den Notarzt unter der Nummer 112.
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