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Endlich Sonne! Doch Vorsicht, schon jetzt im Frühjahr besteht Sonnenbrandgefahr. Stiftung Warentest hat für stern.de frei verkäufliche Mittel bewertet. Hilfreich ist nur ein Wirkstoff.
Haaatschi! Für Menschen mit Pollenallergie brechen im Frühjahr schwere Zeiten an: Winzigste Partikel lösen Niesattacken und Reizhusten aus. Die Symptome und was Sie dagegen tun können.
Die Regierung von Mexiko sieht die sogenannte Schweinegrippe auf dem Rückzug. Sie geht von bislang 22 Grippetoten aus und gab noch keine Entwarnung.
"Andrea" stürmt durch Deutschland und die Nachbarstaaten: Der Orkan reißt Bäume aus, überflutet Straßen, setzt gar eine Kirche in Brand. In Bayern stirbt eine Autofahrerin, weil eine Sturmböe einen anderen Wagen auf die Gegenfahrbahn drückt.
Der Rückbau der deutschen Atomkraftwerke wird für die Betreiber einer Studie zufolge teuer.
Hurrikan-Alarm über dem Norden von Großbritannien: Ausläufer von "Katia" haben Autos beschädigt und den Verkehr eingeschränkt. Brücken mussten geschlossenw werden, Züge und Fähren wurden gestoppt. Ein Autofahrer kam ums Leben, ein Baum stürzte auf seinen Wagen.
Viele Ehec-Patienten werden ihr Leben lang unter den Folgen der Erkrankung leiden. Das befürchtet der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er erwartet weitere Infektionswellen in der Zukunft. Der Ehec-Erreger sei auf dem Vormarsch - auf der ganzen Welt.
Immer häufiger leiden Menschen unter unspezifischen Überempfindlichkeiten, die sich nicht eindeutig greifen lassen. Da es kein einheitliches Krankheitsbild gibt, ist die Suche nach vermentlichen Auslösern schwierig.
Oder: Was ein Achttausender mit unserem Leben zu tun hat. Worum es heute geht: Neuer Kosmos, alte Bedenken, neue Erkenntnisse, alte Rituale, neues Liegen, alte Bilder, neue Plätze, alte Gewohnheiten, neue Aussichten, alte Erinnerungen, eine neue/alte CD und ein Buch, das wieder aufgetaucht ist. Jetzt ist der getrennte Papi nach seinem Umzug irgendwie schon ein bisschen angekommen im neuen Kosmos innerhalb Hamburgs, von dem er doch dachte, er sei vielleicht am Ende unseres Planeten gelegen. Kennen Sie das? Wenn Sie ohnehin - warum-auch-immer - sensibilisiert sind, erscheint selbst eine minimale Veränderung als maximale Herausforderung, die sich morgens/mittags/abends als Himalaya auftut (am Rande, wussten Sie, der Sohn der Künstlerin Pipilotti Rist trägt diesen Namen, wie man sich wohl fühlt, wenn man Ort des Schnees heißt). Und immer wieder aufs Alte und immer wieder aufs Neue muss man ihn erklimmen, je nach Verfassung schafft man es, immerhin, zum ersten oder zweiten oder dritten Basislager, dann muss man sich ausruhen, wegen der Höhenlage, die Luft wird immer dünner und dünner und manches Mal flirrt sie ganz seltsam und man sieht im überirdisch blauen Himmel seltsame Dinge vorbeifliegen, die sich fiebrig geben. Und so ist es bisweilen ziemlich egal, ob wir den Himalya besteigen wollen oder in unserem Alltag eine Lebens-Aufgabe zu lösen haben, der gefühlte Job im Kopf ist derselbe. Dabei muss der getrennte Papi alte Bedenken ausräumen, aus Herz und Hirn, sich von verkrusteten Vorbehalten und verkappten Verkrustungen lösen, um zu neuen Erkenntnissen vorzudringen - durch ein Dickicht alter Gefühle, die von neuen überlagert werden. Sie kennen das. Eine neue Erkenntnis des getrennten Papi ist etwa: Die Angst vor Veränderung hat eine ihrer Ursachen in der verschränkten Veränderung seines Lebens. Vor zwölf Monaten schien es noch - mit Ups and Downs - in doch klaren Bahnen zu verlaufen, dann faserten die Bahnen in ungewisse Richtungen aus, die sich zwischendurch zu reichlich abschüssigen und gefährlichen Pisten auswuchsen, dort hatte es wenig Halt. Den einen oder anderen Baumstumpf gab es zu fassen, mit blutigen und rissigen und verschwitzten Händen, gerade so, bevor es ganz und gänzlich abwärts gegangen wäre, sich selbst staunend ins Gesicht blickend und sich selbst dabei schon überholend. In solchen Situationen helfen alte Rituale. Marie und Alexander und der getrennte Papi lieben es, wenn des Abends vor dem Einschlafen noch gequasselt wird bis einer von uns Dreien vorzeitig einschläft. Oder wenn Alexander an einem Sonntag des Morgens seine ewige Frage stellt: "Ist heute Kindergarten oder Schule?" Und die Antwort lautet wie immer: "Du weißt doch, am Wochenende hat es weder Kindergarten noch Schule". Dann lacht Alexander sein Lachen und freut sich wie Frodo nach erfolgreich geschlagener Schlacht und seine Schwester lacht ihr Lachen und sagt: "Ich hab' Dich lieb, Alexander". So liegt der getrennte Papi im bereits erwähnten neuen Bett, das nach dem alten fast viel zu groß wirkt und schaut seine Kinder an und ruft: "Familienkuscheln!" Das Trio drückt sich und knudelt sich und rückt sich hin und her und rauf und runter, weil die Liebe zueinander unverbrüchlich, unvoreingenommen, unvergesslich ist und ein Tag beginnt wie er kaum besser beginnen könnte. Dabei schaut der Herr Beuys auf seine Fettecke und erklärt dem Herrn Stüttgen wie die da oben hält - dies alte Bild des getrennten Papi hat nun einen neuen Platz im Schlafzimmer gefunden. Es hängt da in seinem verwitterten Holzrahmen, bei einem jeden neuen Blick darauf erschliesst sich eine neue Nuance der Blicke und der Gedanke, dass ein Hausmeister in der Düsseldorfer Kunstakademie sie '86 unwissentlich nach dem Tode von Joseph Beuys auf immer entfernte, ist immer noch seltsam komisch und komisch seltsam. Die alte Gewohnheit des getrennten Papi ist , die beiden Künstler auf dem Bild anzusprechen, ab und an erwidern sie die Ansprache. Sie wundern sich etwa über ihre neue Aussicht: Wenn sie sich nur einmal umdrehen würden, sähen sie nun Häuserdach über Häuserdach und sie hätten vermutlich unbändige Lust, darüber und darauf spazieren zu gehen und über die zeitgenössische Kunst zu sprechen, Pipilotti Rist würden sie sehr lieben. (Im New Yorker schrieb Peter Schjeldahl kürzlich, at his best: "In the spell of Rist's work I feel the world of art, momentarily indistinguishable from that of life, stabilize inside and around me - with such lightness..." ). Geht es Ihnen auch so, dass Sie nach dem Auszug aus einer alten und dem Einzug in eine neue Wohnung versuchen, alte Erinnerungen zurückzulassen wie zu schweres Gepäck im letzten Basislager vor dem Aufstieg zum Gipfel, den man unbedingt schaffen will, aber jeder Schritt dorthin fällt schwerer und schwerer und die eine oder andere Erinnerung lässt sich einfach nicht abschütteln. Mithin bleibt sie erstmal wo sie ist und es ist okay, wenn man nicht an ihr rührt. Auch wenn der getrennte Papi mit ihr abgeschlossen hat, so ist sie nicht unbedingt emotional ad acta gelegt, das wahre Leben hält nun mal keineswegs alle Schlüssel zum Aufschließen bereit. Alexander reicht übrigens eine Zahlenkombination um seinen abgerockten, blauen, kleinen Tresor zu öffnen, manchmal passen Erinnerungen eben in einen viereckigen Kasten aus Blech, der gehütet wird wie ein Schatz, der nach langer Jagd erobert wurde. Dem getrennten Papi sind nach seinem Umzug zwei alte/neue Schätze wieder in die Hände gefallen. Zum einen die CD "Endless Summer" von Christian Fennesz, "electronic sound that is still open to chaos" , schreibt Sasha Frere-Jones. Musik wie das Leben, eben: ein ständiger Sound, er signalisiert das Ankommen oder Abklingen oder den Abschied des Chaos, Alexander und Marie mögen den endlosen Sommer sehr, sie folgen ohnehin den musikalischen Eskapaden ihres getrennten Papi, bei all' ihrer Vorliebe für Michael Jackson. Zum anderen, jedenfalls, tauchte ein noch nicht gelesenes Buch auf, "Samaritan" von Richard Price, einmal mehr ein Thriller mit gesellschaftlichen Dimensionen und aufwühlender, schmerzender, waghalsiger sprachlicher Kraft. Die Schluss-Sätze von Peter Schjeldahl passen ebenfalls zu dieser Lektüre: "...The mood doesen't last, of course, but it leaves a trace in the heart, endorsed by the mind, of stubborn hope." Und die Hoffnung geben mir Alexander und  Marie immer wieder aufs Neue bei dem permanenten Aufstieg zum Himalaya. Mehr dazu alsbald vom getrennten Papi...
Vor dem Beginn der winterlichen Grippewelle raten die deutschen Gesundheitsbehörden zur Schutzimpfung. Mit dem relativ milden Verlauf der Schweinegrippe-Pandemie habe Deutschland im vergangenen Jahr "Glück gehabt", meint ein Experte.
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