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Deutschen Forschern ist es gelungen, das Erbgut des Aidsvirus aus menschlichen Zellen herauszuschneiden. Es könnte der Durchbruch sein - nicht nur für eine neue Aids-Therapie, sondern für eine vollständige Heilung von der Immunschwächekrankheit.
Spurensuche in der Vergangenheit: Nach neuen Erkenntnissen hat sich das Aids-Virus unerkannt schon seit mindestens zehn Jahren in den USA ausgebreitet - bevor überhaupt US-Forscher erstmals von einer neuen, mysteriösen Immunerkrankung sprachen.
Gentechnisch veränderte Bakterien aus der natürlichen Scheidenflora sollen nach den Plänen von US-Forschern künftig Infektionen mit dem Aidsvirus verhindern.
Eine Beschneidung senkt das Risiko einer Infektion mit dem Aidsvirus HIV bei Männern auf ein Sechstel - aus biologischen und nicht aus verhaltensbedingten Gründen.
Das Aidsvirus hält sich nicht an Grenzen. Es kann nur in weltweiter Zusammenarbeit gestoppt werden. Die am Sonntag beginnende 18. Weltaidskonferenz in Wien beschäftigt sich vor allem mit der Situation in Osteuropa und Zentralasien. Dort breitet sich das Virus weiterhin rasant aus.
Krebsforscher Harald zur Hausen hat aus Hand von Schwedens König Carl XVI. Gustaf den Nobelpreis für Medizin entgegengenommen. Der deutsche Virologe wurde im Stockholmer Konzerthaus für die Entdeckung ausgezeichnet, dass bestimmte Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Unerwarteter Erfolg: Berliner Ärzte haben einen Aidspatienten von dem lebensgefährlichen Virus geheilt. Der Mann, der zudem auch unter Leukämie litt, erhielt eine Knochenmark-Transplantation, die die Zahl der Aidsviren unter die Nachweisgrenze drückte.
Der deutsche Krebsforscher Harald zur Hausen erhält in diesem Jahr den Nobelpreis für Medizin. Er bekommt die Auszeichnung für die Entdeckung der Papilloma-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Ebenfalls geehrt werden zwei Aids-Forscher aus Frankreich.
Einen neuen Ansatz zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids haben Forscher in Mäusen erfolgreich getestet. Sie schleusten winzige Erbgutmoleküle in infizierte Zellen, die dort bestimmte Gene lahmlegten. So bremsten sie Vermehrung und Ausbreitung der Viren.
150 Minuten duschte Benedikt H. jeden Tag - aus Angst vor dem HI-Virus. Vor Scham und Panik isolierte er sich zwei Jahre lang. Er ist einer von 1,6 Millionen Zwangserkrankten in Deutschland. stern.de erzählt seine Geschichte - und wie er dem Teufelskreis entkommen ist.
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