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Wer Erdnüsse nicht verträgt, lebt gefährlich. Denn kleinste Spuren können gefährliche Reaktionen auslösen. Bislang gab es kaum wirksame Therapien. Im Tierversuch gelang es US-Forschern nun, das Immunsystem auszutricksen.
Japanische Wissenschaftler haben ein Eiweiß entdeckt, das bei bei schweren allergischen Reaktionen eine Rolle spielt. Sie hoffen, dass sich daraus in Zukunft eine neue Behandlung entwickeln lässt.
Heilen können die meisten Medikamente eine Allergie nicht. Nur eine Hyposensibilisierung vermag das übereifrige Immunsystem von Allergikern zu beruhigen. Bei Kindern kann die Therapie sogar Asthma verhindern.
Pollen oder Tierhaare, Nüsse oder Mehl, Schmuck oder Kosmetik: Stoffe wie diese sind für die meisten Menschen eigentlich harmlos. Nicht aber für Allergiker. Ihr Körper bekämpft sie irrtümlich wie gefährliche Eindringlinge.
Die einzig wirksame Therapie bei Allergie ist die Hyposensibilisierung. Sie bekämpft nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache, indem sie das Immunsystem langsam an den Auslöser gewöhnt. Doch Vorsicht: Die Spritze selbst kann eine allergische Reaktion auslösen.
Das Immunsystem reagiert nicht immer sofort, wenn es mit einem Allergen konfrontiert wird - manchmal vergehen Stunden oder Tage, bevor Beschwerden auftreten. Dann ist es besonders schwer, den Auslöser für die Symptome zu ermitteln.
Nicht nur Pollen oder Tierhaare können Allergien auslösen, sondern auch Stoffe aus dem Berufsumfeld: Bäcker reagieren auf Mehlstaub, Friseure auf Haarfärbemittel, Ärzte auf Desinfektionsmittel. Meist leiden die Betroffenen unter Hautproblemen oder Asthma.
Um nachzuweisen, dass ein ermittelter Stoff tatsächlich die Allergie auslöst, führt der Arzt einen Provokationstest durch. Dabei konfrontiert er das Immunsystem des Patienten gezielt mit dem vermuteten Allergen.
Anfangs könnte das Pfeifen in der Brust auch eine Erkältung sein. Tritt das Brummen und Husten aber immer wieder auf und wird aus Kurzatmigkeit Atemnot, sind das Anzeichen eines allergischen Asthmas. Tipps, wie sich die Krankheit erkennen und behandeln lässt - passend zum Welt-Asthma-Tag.
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