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Helene-Fischer-Parfum fällt im Öko-Test durch

Sie singt, tanzt, schauspielert - und vor Kurzem hat Helene Fischer auch ihr eigenes Parfum kreiert. Doch im "Öko-Test" gab es dafür nur die Note "ungenügend". Der Duft wies Allergene, Weichmacher und bedenkliche UV-Filter auf.

Helene Fischer bei der Präsentation ihres Parfums "That's me" im Juli

Stolz präsentierte Helene Fischer im Juli ihr Parfum "That's me" in München

"Eine Rhapsodie edler Hölzer, exotischer Vanille und Moschus", so bewirbt Douglas den Duft von Helene Fischer. Die Entertainerin ist unter die Parfumkreateure gegangen. Seit September steht "That's me" - Fischer hat den Duft angeblich mitentwickelt - in den Verkaufsregalen. Ein weiterer Triumphzug des erfolgreichen Multitalents? Nicht wirklich, wie das Verbrauchermagazin "Öko-Test" nun herausgefunden hat. Das Parfum wurde mit "ungenügend" bewertet - weil es eine Reihe bedenklicher Stoffe aufwies.

Die Bilanz des Produkttests ist ernüchternd: Von 25 Parfums fiel die Hälfte durch, sie wurden mit "ungenügend" oder "mangelhaft" bewertet. Fast alle Parfums weisen Duftnoten auf, die Allergien auslösen können. In "That's me" steckt etwa der Aromastoff Cumarin.

Außerdem konnten die Tester künstlichen Moschusduft nachweisen. Diese polyzyklischen Moschus-Verbindungen reichern sich im menschlichen Fettgewebe an, heißt es. "Tierversuche haben Hinweise auf Leberschäden gegeben", sagte Susanne Düsterhöft von "Öko-Test" zum stern.

"Wirkt wie ein Hormon"

Fischers Duft enthält zudem UV-Filter, die als "bedenklich" gelten. Sie werden den Angaben zufolge zum Stabilisieren von Duftstoffen eingesetzt. Offenbar nicht ohne Folge: Es gebe Hinweise, dass die UV-Filter "wie ein Hormon wirken", schreibt das Magazin. 

Besonders alarmierend: Die im Parfum "stark erhöhten" Werte der Chemikalie Diethylphthalat (DEP). Der Stoff dient dazu, den eingesetzten Alkohol ungenießbar für den Verzehr machen und den Duft zu stabilisieren. Die genaue Wirkung des sogenannten Weichmachers ist nicht geklärt, doch einige Fachleute wollen beobachtet haben, dass der Stoff Gesundheitsrisiken birgt. So steht er im Verdacht, die Fortpflanzungsorgane  zu schädigen.

Das Management der Schlagersängerin hat sich bislang noch nicht geäußert.

kis

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