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Analogkäse, Schinkenimitate, gepresstes Eiweiß statt Fisch und billiges Pflanzenfett statt Kuhmilch. Beim Kauf von Lebensmitteln sollten Verbraucher genau hinschauen. Denn immer mehr Hersteller sparen an den Zutaten - und täuschen die Kunden mit billigen Lebensmittelimitaten.
Viele Verbraucher fühlen sich genarrt. Statt Käse aus Kuhmilch wird ihnen oft ein Imitat, sogenannter Analogkäse, untergejubelt. Allerdings ist längst nicht jeder empört. Veganer, Laktoseintolerante und Milcheiweißallergiker setzen Hoffnung in die Fälschung - zum Teil zu Recht.
Nach dem Analogkäse sorgen nun auch Schinkenimitate für Ärger. In Hessen haben Proben in Gastronomie und Handel sowie bei Herstellern gezeigt, dass in fast jedem dritten Fall minderwertige Schinkenimitate verwendet wurden.
Er sieht aus wie Käse, schmeckt fast wie Käse, und er wird Verbrauchern als Käse untergeschoben. Doch was zum Teil auf Pizzen und Brötchen landet, hat mit Kuhmilch nichts zu tun. Der sogenannte Analogkäse ist kein Einzelfall. Die Lebensmittelindustrie unternimmt einiges, um an teuren Naturprodukten zu sparen.
So ein Käse! In einem Test hat das hessische Landeslabor festgestellt, dass in rund 30 Prozent der Proben überhaupt kein Käse drin war, sondern ein Imitat aus Pflanzenöl und Zusatzstoffen. Das ist billiger und der Verbraucher merkt es nicht.
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Der Start enttäuschte eher: In den ersten Stunden nach seiner Vorstellung ist das neue Verbraucherportal für Lebensmittel kaum zu erreichen. Dass die Seite unter der Last des Ansturms zusammenbrach, zeigt aber auch: Bedarf ist da.
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Gammelfleisch, Analogkäse, Dioxin-Eier: Was können wir eigentlich noch essen? Fünf Faustregeln, worauf Verbraucher beim Einkauf achten sollten.
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