Immer wieder passiert es Männern, dass ihr Penis nicht steif genug wird oder bleibt, um in die Scheide der Frau einzudringen. Solche gelegentlichen Erektionsstörungen sind auch bei Gesunden völlig normal. Wenn jedoch über einen Zeitraum von sechs Monaten mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos bleiben, sprechen Ärzte von erektiler Dysfunktion (ED) - das, was landläufig auch Impotenz genannt wird. Wissenschaftler gehen davon aus, dass 4,5 Millionen Männer in Deutschland davon betroffen sind. Das sind fast 20 Prozent aller 30- bis 80-Jährigen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu: Bei den 50- bis 59-Jährigen leiden rund 16 Prozent unter ED; bei den 60- bis 69-Jährigen sind es 34 und bei den 70- bis 80-Jährigen 53 Prozent. Eine ED kann von vielen verschiedenen Ursachen hervorgerufen werden: von körperlichen Leiden wie Diabetes oder Hormonstörungen, aber auch von psychischen Beschwerden und Stress. In vielen Fällen ist es möglich, chronische Erektionsstörungen durch Potenzmittel, Potenzhilfen oder eine Sexualtherapie zu mildern oder sogar zu beheben.
Artikel gefunden in stern Gesund Leben
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