Wird ein Mann sexuell erregt, sendet das Gehirn diese Botschaft an das Erektionszentrum im unteren Rückenmark und von dort weiter zum Penis. Im schlaffen Zustand ist dieser nur wenig durchblutet, denn die glatten Muskeln, die die drei Schwellkörper umgeben, sind dauerhaft kontrahiert und drücken die in den Penis führenden Arterien zusammen. Bei Erregung entspannen sich diese Muskeln, Blut strömt in das schwammartige Gewebe ein, das Glied versteift sich.
Bei jungen Männern reicht der geringste Auslöser wie etwa der bloße Gedanke an Sex, damit der Penis steif wird. Je älter ein Mann wird, desto seltener werden diese psychogenen Erektionen. Irgendwann ist der Mann auf körperliche Stimulation angewiesen, um eine Erektion zu bekommen. Mit 50 bis 70 wird der Penis längst nicht mehr so steif wie früher. Der Mann ist physisch, aber auch psychisch schwerer zu erregen. Die Erektionsfähigkeit hängt zudem von der Häufigkeit ab: Mit jeder Erektion trainiert ein Mann seine Fähigkeit, weitere Erektionen zu haben. Auch die weibliche Klitoris besitzt Schwellkörper und erigiert bei sexueller Erregung, nur weniger offensichtlich.
Artikel gefunden in stern Gesund Leben
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