Statistiken zufolge klagen hierzulande immer mehr Menschen über Lustlosigkeit. Manche Experten sehen
darin kein Problem: Es sei nicht einzusehen, warum alle Menschen immer an Sexualkontakt interessiert sein sollten – keine Lust zu haben sei durchaus normal. Nichtsdestotrotz wird Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen bei daraus entstehendem Leidensdruck zu den sexuellen Funktionsstörungen gezählt. Die Fachwelt ist sich uneins darüber, ob sexuelle Unlust besser biochemisch oder psychotherapeutisch zu behandeln sei. Einige allgemeine Empfehlungen aber sind unumstritten: Mediziner raten, mehr Sport zu treiben und eventuelles Übergewicht abzubauen, um aktiver und attraktiver zu werden. Psychologen empfehlen, sich auf die Macht von Bildern einzulassen: einen Porno schauen, ein erotisches Buch lesen - das könne die Fantasie und damit das Liebesleben ankurbeln.
Artikel gefunden in stern Gesund Leben
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