Wenn Potenzmittel wie Viagra nicht gegen anhaltende Erektionsstörungen wirken, können möglicherweise andere Methoden wieder zu alter Stärke verhelfen. Gängig ist die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (Skat). Dabei spritzt sich der Mann unmittelbar vor dem Sex einen erektionsauslösenden Wirkstoff mit einer sehr dünnen Nadel in den Schwellkörper des Penis.
Rein mechanisch wirken Vakuumpumpen, die die Erektion mittels Unterdruck auslösen. Zunächst werden
sie direkt vor dem Verkehr über den Penis gestülpt, anschließend pumpt man die Luft aus der Plastikröhre heraus. Das Blut, das dabei durch den Unterdruck in die Schwellkörper fließt, wird mit einem Gummiring an der Peniswurzel gestaut. Theoretisch kann eine solche Erektion auf diese Weise über mehrere Stunden gehalten werden. Länger als 30 Minuten sind jedoch nicht empfehlenswert, sonst werden womöglich die Blutgefäße im Penis verletzt.
Wenn weder Pillen, Spritzen noch Pumpen helfen, können sich Männer ein Schwellkörperimplantat einsetzen lassen. Dieses wird für den Sex entweder manuell verformt oder hydraulisch erigiert.
Artikel gefunden in stern Gesund Leben
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