Die Suche nach einem Mittel, das die männliche Potenz fördert, hat viele Tiere das Leben gekostet. Tiger und Nashörner standen deshalb vor der Ausrottung. Erst 1998
kam eine wirksame Pille auf den Markt: Viagra verschafft 80 Prozent der Betroffenen so eine stabile Erektion, dass sie wieder Geschlechtsverkehr haben können. Mittlerweile sind weitere verschreibungspflichtige Medikamente unter dem Namen Cialis und Levitra erhältlich, die nach demselben Prinzip wie Viagra funktionieren. Alle legen das PDE-5-Enzym lahm, das den Penis erschlaffen lässt, und fördern so die Durchblutung der Schwellkörper.
Voraussetzung ist jedoch, dass der Mann sexuelle Erregung verspürt. Erst wenn das Gehirn das Signal "erotischer Reiz" an den Penis geschickt hat, können die Pillen dort ihre Wirkung entfalten.
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