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Das Gesetz will, dass Hühner bei Vogelgrippe eingesperrt werden. Wie finden die Vögel das? Ziemlichen Mist! Ein Biolandwirt hat von seinen 1800 Hühnern 800 nach Recht und Gesetz behandelt. Mit üblen Konsequenzen.
Erstmals dieses Jahr ist die Vogelgrippe bei einem Nutztier in Deutschland festgestellt worden. Eine Hausgans im thüringischen Wickersdorf infizierte sich mit dem hochgefährlichen Virus vom Subtyp H5N1.
Um eine Einschleppung der Vogelgrippe durch Zugvögel zu verhindern, will Verbraucherministerin Künast Geflügelhalter verpflichten, ihre Tiere einzusperren. Experten schätzen das Risiko durch Zugvögel allerdings eher gering ein.
Die Vogelgrippe hat Deutschland erreicht und die Geflügelindustrie wird nervös - im Extremfall müssten Millionen Masthähnchen getötet werden. Der Krisenstab diskutierte schon mal, wer den Schaden bezahlen soll.
Nachdem sich in Sachsen erstmals Zuchtputen mit Vogelgrippe infiziert hatten, ist das Risiko für Nutzgeflügel durch den H5N1-Erreger größer geworden. Daher sollen nach dem Willen von Agrarminister Seehofer Hühner, Gänse und Puten auf Dauer im Stall gehalten werden.
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