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Kleines Mädchen in Bremer Klinik gestorben

Ein kleines Mädchen ist im Bremer Klinikum-Mitte an einer bakteriellen Infektion gestorben. Die Frühchen-Intensivstation der Klinik war im vergangenen November wegen tödlicher Infektionen für mehrere Wochen geschlossen worden – das Kind war zum Zeitpunkt des Todes allerdings eineinhalb Jahre alt.

Ein eineinhalbjähriges Mädchen ist im Bremer Klinikum-Mitte an einer bakteriellen Infektion gestorben. Das Kleinkind sei am Montag mit einer Meningokokken-Infektion in das Krankenhaus gebracht worden, sagte der Klinik-Sprecher. Als sich der Zustand des Kindes verschlechterte, sei es auf eine Kinderintensivstation verlegt worden und dort am Dienstagvormittag gestorben.

Die Staatsanwaltschaft Bremen ordnete eine Obduktion an. Seine Behörde sei auf den Fall aufmerksam gemacht worden, sagte Staatsanwalt Frank Passade. Das Kind war nach Polizeiangaben als Frühchen in der Klinik zur Welt gekommen. Meningokokken können eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hervorrufen. Die Frühchen-Intensivstation der Klinik war im vergangenen November wegen tödlicher Infektionen für mehrere Wochen geschlossen worden.

Zuvor hatte es die Falschmeldung einer Nachrichtenagentur von einem weiteren toten „Frühchen“ gegeben.

jar/DPA/DPA
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