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Bauchdecke

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Schönheitsoperationen
Schönheitsoperationen
Abnehmen auf dem OP-Tisch

Nicht alle Fettpolster lassen sich mit Sport oder Diäten bekämpfen. Es bleiben Skalpell und Absaugkanüle als Möglichkeiten. Doch Vorsicht: Jeder Eingriff birgt Gefahren, sowohl gesundheitliche als auch ästhetische.

BGH-Prozess um Sterbehilfe
BGH-Prozess um Sterbehilfe
Wo verläuft die Grenze zum Töten?

Eine Tochter beendet das Leben ihrer 75-jährigen Mutter, die seit fünf Jahren im Wachkoma liegt. Ist das Durchtrennen eines Schlauches einer Magensonde aktive Sterbehilfe? Der Bundesgerichtshof entscheidet nicht nur über den konkreten Fall, sondern wird ein Grundsatzurteil fällen.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Twilight Zone

Oder: Unter dem Pflaster liegt der Strand. Worum es diesmal geht: Eine Strandhütte, ganz viel blauer Himmel, Sarongs, einfache Betten, einige Holzfische, Strand, keine Vergangenheit/keine Zukunft, Sandburgen...meine Eltern, Italien, Sakamoto, eine Giraffe, ein Cowboy und ein Indianer. Die Strandhütte ist etwas windschief, irgendjemand hatte sie wohl vor langer, langer Zeit einmal türkis und rosa angestrichen, hier und das hat es noch Reste der Farben auf dem inzwischen ganz grauen Holz, in den Fugen hängen sie und fühlen sich da ziemlich wohl. Alexander, Marie und der getrennte Papi haben für die Reise zu dieser Hütte und zu diesem Strand nur wenig Gepäck geschnürt, keine Kuscheltiere ausser Lulu und Pauli, nur ein paar Badehosen und Bikinis, Shorts, T-Shirts, hier ist es immer warm, ich werde nur Sarongs tragen, des Nachts können wir sie als Zudecken benutzen. Wir haben die beiden schlichten, etwas behaglich durchgelegenen Feldbetten zusammengestellt, allerdings werden nur zwei von uns auf einem davon Platz finden, wir sprechen dann vor dem Schlafen ab, wer reihum einmal alleine einschläft. Die Kinder finden es ganz wunderbar, dass sie aus der kleinen, verwitterten Hütte springen und sofort Sand spüren. Und der Ozean ist einhundert Meter weit entfernt. Nur einhundert Meter! Kaum zu glauben. "Hier bleiben wir jetzt", sagt Marie und Alexander fragt: "Sieht so das Paradies aus, Papi?" Und ich antworte: "Das könnte es sein." Die Hütte muss tatsächlich nicht verschlossen werden, aber der Sohn des getrennten Papi mag so gern die drei kleinen, blau verblichenen Holzfische, die mit ihren dünnen Schnürchen als Schloss dienen sollen, miteinander verknoten. "So, jetzt kann niemand in unsere Hütte," meint er  und, natürlich, niemand kann jetzt in unsere Hütte. Abgesehen davon liegen Lulu und Pauli doch davor und passen schon auf, nur dass sich an diesen einsamen Strand mit einigen Hütten, einer Art Hotel und einer Bar und einem Restaurant sowieso niemand verirrt. Zweimal in der Woche kommt ein laut tuckerndes Versorgungsboot, dann liegen einige Holzkisten am Strand, gerade so als wären sie von Robinson Crusoe's Schiffswrack herüber gespült worden. Jemand vom Hotel sammelt sie ein, vom Geruch der lose verpackten Ananas wachen wir dann auf, ein Traum. Es scheint ganz als gäbe es hier, wenn wir am Strand liegen und spielen und im Ozean schwimmen und toben keine Vergangenheit und keine Zukunft, tatsächlich ein paradiesischer Zustand, er hält den Tag in einer schön ungefähren Schwebe. Die ist so leicht wie ein Schmetterling und mindestens so anmutig und flatterhaft und passierend. Sie macht das Herz leicht und rein und unschuldig und, ein wenig, verwegen. Das hat auch etwas mit dem Himmel und dem Horizont zu tun: der Himmel ist so blau, wie die Meere, wenn die Raumfahrer sie von weit oben sehen und der Horizont ist uns so vertraut ist wie das tibetische Windspiel, dass ein anderer Gast außen an unserer Hütte aufgehängt hat, daran hängen abgewetzte, wunderbar bunte, kleine Gebetsfahnen. Die anzuschauen macht schon einen Seelenfrieden, der so tief reicht, man möchte gar nicht wieder hinaufsteigen. Und Marie fragt zwischendurch wie das mit dem Dalai Lama sei, warum er denn in Indien lebt und nicht in Tibet. "Er sieht doch lieb aus," stellt sie für sich und uns fest, "er tut doch keinem was, oder?" Nein, er mag niemandem etwas tun. Mit den Kindern baut der getrennte Papi unzählbare Sandburgen, kleine und grosse, manche sehen aus wie Burgen und manche sehen so aus wie die Hütte und manche sehen so aus wie eine Landschaft aus Alice im Wunderland, oder so ähnlich. Verstehen Sie das? Die Kinder sind derart glücklich, dass einem der zarte Zeigefinger des Glücks über die Wirbelsäule streichelt und die guten Sterne kribbeln über die Bauchdecke, um den Bauchnabel herum. Das Lachen aus den braunen Kindergesichtern gehört zum Tag wie die Glasklarheit zur Nacht und die durchsichtigen, schillernden, winzigen Fische, "die kitzeln an den Beinen," wie Alexander jauchzt und juchzt und Marie fängt sie mit ihren schlanken Händen und wirft sie gleich wieder ins Wasser und schaut wie sie fröhlich eins werden mit ihrem Schwarm. Ich denke an Tage mit meinen Eltern in Italien, Milano Marittima als es noch kaum entdeckt war, stehe da, ziemlich dünn am Strand, blinzle in die Kamera (schwarz/weiß), es geht eine Brise, es ist viel zu heiß. Und ich denke mir im Kopf dazu Sakamoto's Klavierstück zu "Merry Christmas, Mr. Lawrence", das eine oder andere sehr ruhige Video von YouTube spielt sich ab, abrupt rieselt der Sand da unter dem Rücken des getrennten Papi fort, der Horizont rückt auf einmal näher und der Himmel ist nicht mehr himmelblau. Da ist wieder der Schreibtisch und der Zigaretten-Rauch der Bauarbeiter, die im Hof arbeiten, zieht herein, weil sie gerade eine Pause machen, stimmt, gar kein Lärm gerade. Unter dem Pflaster liegt der Strand. Und rechts, vorne, auf dem Schreibtisch steht die stolze Schleich-Giraffe von Marie und links, etwas weiter hinten, stehen ein Cowboy mit einem flotten Lasso und ein Indianer mit einem imposanten Kopfschmuck von Alexander. Sie stehen da schon so lange wie die Hütten an dem ozeanischem Strand. Nun noch einige Bilder der Kinder angeschaut - wie immer, jeden Tag, öfters. Sie sind das Eine und Alles. Aber dazu mehr alsbald vom getrennten Papi...

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Geheimes Diätgesetz

Immer wieder ärgert sich unser Hausarzt Dr. med. Eckart von Hirschhausen über falsche Abnehm-Versprechen. Nun reicht's ihm: Er löst für uns das Gewichtsrätsel und macht so alle Schaumschläger arbeitslos.

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Folterspiele mit mehr Handlung

Alle Jahre kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Horror-Klassiker "Saw". Mittlerweile geht die Filmreihe in die sechste Runde. Die Spielchen sind gewohnt grausam, die Handlung einigermaßen passabel.

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Skalpell! Tupfer! Twitter!

US-amerikanische Krankenhäuser entdecken den Kurznachrichtendienst Twitter. Verschiedene Kliniken twittern live aus dem Operationssaal den Verlauf des Eingriffs. Die Idee dahinter: Angehörige sollen ständig über den Verlauf der OP informiert sein.

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Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder. Doch nicht alle Paare können beim Babyboom mitmachen. Sie sind unfruchtbar. Die letzte Hoffnung der ungewollt Kinderlosen: die künstliche Befruchtung. Allerdings ist der Eingriff auch mit Risiken verbunden.

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Jeden Tag ein Winterschläfchen

Die australische Beutelmaus ist ein extremer Tiefschläfer, zumindest bei winterlichen Temperaturen. Doch die tägliche, kleine Dosis Winterschlaf, die sich die Tiere genehmigen, hat einen guten Grund: Nachts wird Energie gespart und tagsüber kann gefuttert werden.

Operation
Operation
Chirurgen entfernen Niere über Vagina

Berliner Chirurgen haben einer Patientin eine Niere über die Vagina entfernt. Ziel sei es gewesen, der Frau einen Bauchschnitt, Wundschmerzen und sichtbare äußere Narben zu ersparen. Einige Mediziner sehen das neue Verfahren kritisch.

Buch
Buch "My Beautiful Mommy"
"Mama, warum hast du so große Brüste?"

Er strafft Bauchdecken, vergrößert Brüste und saugt Fett ab. In seinem Buch "My Beautiful Mommy" erklärt der amerikanische Chirurg Dr. Michael Salzhauer Schönheits-Operationen aus Kindersicht. Im Interview mit stern.de rechtfertigt Salzhauer sein umstrittenes Werk.

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