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Manche halten ihn für Doktor Frankenstein: Er transplantierte einer Frau das Gesicht einer Toten. Nun war Starchirurg Bernard Devauchelle in Deutschland - und stellte sich der Frage, ob ethisch zulässig ist, was medizinisch machbar ist.
Im November bekam Isabelle Dinoire eine neue Nase, Mund und Kinnpartie - transplantiert von einer Toten. Jetzt hat sich die Französin erstmals nach der Operation den Medien gestellt.
Noch vor wenigen Jahren erschien eine Gesichtstransplantation unmöglich. Nun berichten gleich zwei Ärzteteams in Fachmagazin Lancet, dass sie Patienten ein neues Gesicht gegeben haben. Doch die Eingriffe sind mit massiven Nebenwirkungen verbunden.
Französische Chirurgen haben zum weltweit ersten Mal große Teile eines Gesichts transplantiert. Ob der hoch riskante Eingriff ein Erfolg war, muss sich erst noch zeigen.
Zum ersten Mal haben Ärzte einer Lebenden die Züge einer Toten gegeben. Nach der Transplantation dankte die Patientin ihren Ärzten. Aber der Eingriff bleibt umstritten.
Ihr Hund zerfetzte ihr Gesicht, doch dann transplantierten Ärzte Isabelle Dinoire Nase, Mund und Kinn einer Toten. Seit einem Jahr lebt die Französin nun mit dem fremden Gesicht - für sie ist es der Start in ein neues Leben.
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