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Das Bundesverfassungsgericht hat die Entnahme von Blutproben nach Alkoholfahrten erschwert: Polizeibeamte dürfen sich demnach nicht ohne weiteres auf "Gefahr im Verzug" berufen, sondern müssen einen Richter fragen. Kritiker wollen diese Regelung am liebsten ganz streichen.
Sicherer Test oder unnötiger Eingriff in die körperliche Unversehrtheit? Der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf fordert, dass künftig auf Blutproben zur Überprüfung von Alkoholsündern verzichtet wird. "Pusten" sei völlig ausreichend.
Margot Käßmann, höchste evangelische Würdenträgerin Deutschlands, saß betrunken am Steuer. Muss sie nun von ihrem Amt zurücktreten? Nein, auch Vorbilder dürfen Fehler machen.
Wer Alkohol am Steuer trinkt, soll nach dem Willen der Justizminister von Bund und Ländern auch künftig zur Blutprobe geschickt werden. Die Forderung der Innenminister, auch Atemtests zuzulassen wurde abgelehnt.
Nach dem Willen des Bundesrates soll die Polizei bei potenziellen Alkoholsündern am Steuer künftig auch ohne richterliche Anordnung eine Blutprobe entnehmen dürfen.
Wissenschaftler haben 5300 Jahre alte rote Blutkörperchen am Gletschermann Ötzi entdeckt. Der älteste Blutnachweis der modernen Forschung könnte für die Gerichtsmedizin von großer Bedeutung sein.
Seine Todesursache ist geklärt, seine DNA entschlüsselt, nun haben Forscher Blutreste der 5300 Jahre alten Gletschermumie «Ötzi» gefunden. Die Wissenschaftler versprechen sich davon auch neue Erkenntnisse für die moderne Gerichtsmedizin.
Der Angeklagte im Prozess um den Kraillinger Doppelmord hat die Schuld erneut von sich gewiesen und Fehler der Polizei moniert. Die Anklage fordert eine lebenslängliche Gefängnisstrafe und sieht eine besondere Schwere der Schuld.
Die Blutprobe einer Schwangeren könnte künftig Auskunft darüber geben, ob der Fötus ein Down-Syndrom hat. US-Forscher haben das neue Verfahren entwickelt, das es möglich macht, ohne Gefährdung für das Kind im Mutterleib eine Fehlbildung zu erkennen. Bislang ist dafür eine Untersuchung des Fruchtwassers nötig.
Nach den Todesfällen und dem wiederholten Auftreten von antibiotikaresistenten Keimen auf einer Bremer Frühgeborenenstation hat SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bessere Hygienemaßnahmen an deutschen Krankenhäusern gefordert.
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