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Das macht ein Big Mac in 60 Minuten mit dem Körper

Es ist hinlänglich bekannt, dass eine Kalorien-Bombe wie der Big Mac von McDonald's nicht unbedingt die gesündeste Nahrung ist. Aber was geschieht mit dem Körper nach dem Verzehr des Burgers genau?

Eine junge Frau hält einen klassischen Big Mac Burger in einer McDonald's Filiale

Der Big Mac von McDonald's: Mehr als 500 Kalorien verteilt auf zwei Frikadellen, drei Brotscheiben, Käse und etwas Soße 

Dass Fast Food nicht die gesündeste Nahrung ist, wissen wohl die meisten. Warum genau die Kalorien-Bomben nicht den besten Einfluss auf den menschlichen Körper haben, hat nun ein amerikanisches Vergleichsportal für Fast-Food-Preise nachrecherchiert. Unter dem Titel "Was passiert in der Stunde nach dem Verzehr eines Big Mac?" wird dort in Zehn- respektive Zwanzig-Minutenschritten aufgelistet, wie das Flaggschiff der berühmten Fast-Food-Kette mit dem goldenen "M" auf den menschlichen Organismus wirkt.

Die ersten 10 Minuten: Belohnungszentrum springt an

Da in der Geschichte der Menschheit Nahrungsmittel zumeist recht spärlich gesät waren, belohne unser Gehirn die Wahl von kalorienreichem Essen. Ein durchschnittlicher Bic Mac mit mehr als 500 Kalorien löse daher die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter durch das Belohnungszentrum des Hirns aus. Stoffe wie Dopamin, die auch beim Konsum mancher Drogen ausgeschüttet werden, sorgten dann dafür, dass wir uns gut fühlen. 

Nach 20 Minuten: Süchtigmachender Zucker

Die Brötchen des Big Macs verdienen diesen harmlosen Titel eigentlich nicht, denn sie enthalten nach Angaben des Portals extrem viel zuckerhaltigen Maissirup. Der sogenannte Glukose-Fruktose-Sirup könne abhängig machen und löse im Körper das Verlangen nach mehr aus, schreibt das Portal. Auch DiabetesZeitbombe Zucker Diabetes Typ 2 (654904) und Herzkrankheiten werden demnach von diesem Stoff begünstigt.

Nach 30 Minuten: Salzangriff auf den Körper

Mit 970 Milligramm Natriumsalz ist der Salzgehalt eines Bic Mac laut den Experten des Vergleichsportals extrem hoch. Das Salz dem Körper Wasser, eine Dehydrierung drohe, deren Symptome denen von Hunger ähnelten. Viele Menschen würden sich daher die nächste Portion bestellen. Der hohe Salzgehalt erschwere zudem die Arbeit der Nieren, was im Endeffekt dazu führe, dass das Herz mehr arbeiten muss. Hoher Blutdruck und ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko seien die Folge.

Nach 40 Minuten: Das Verlangen nach mehr

Vermutlich kennt jeder das Gefühl, trotz eines vermeintlich reichhaltigen Menüs bei der Fast-Food-Kette seines Vertrauens immer noch hungrig zu sein. Der Verzehr eines Big Mac bringt den Blutzuckerspiegel völlig durcheinander, was laut den Experten im Endeffekt dazu führt, dass der Körper nach noch mehr Essen verlangt.

Nach 60 Minuten: Langsame Verdauung

Normalerweise werde Essen innerhalb von ein bis drei Tagen verdaut. Ein so fettiges Essen wie der Big Mac hingegen könne im Darmtrakt schon mal deutlich länger brauchen. Dieser habe nämlich eine besonders hohe Konzentration an sogenannten Transfettsäuren, die bis zu 51 Tagen bräuchten, um verdaut zu werden. Mehrere Studien würden diese Stoffe zudem mit Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Diabetes und Krebs in Verbindung bringen.

Die Schaugrafik schließt mit einem Appel, den Big Mac - und Vergleichbares - bitte nicht zu oft zu konsumieren, da solche Burger dem Körper ernsthaft schaden können.

fin

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