Startseite

Stern Logo Ratgeber Ernährung

Kaffee ist besser als sein Ruf

Kaffee hatte lange einen schlechten Ruf, der Genuss galt als schädlich - zum Beispiel für das Herz. Doch immer mehr Studien zeigen, dass er sogar gut für die Gesundheit sein kann. Ein Faktencheck.

Von Lea Wolz

  Kaffee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken. Und man kann ihn auch ohne schlechtes Gewissen trinken.

Kaffee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken. Und man kann ihn auch ohne schlechtes Gewissen trinken.

Mancher braucht ihn morgens, um überhaupt erst in die Gänge zu kommen. Viele holen ihn sich "to go": Kaffee zählt zu den beliebtesten Heißgetränken. Gut 150 Liter trinkt jeder Deutsche im Jahr, macht in etwa einen halben Liter pro Tag. Dabei soll Kaffee der Gesundheit wenig zuträglich sein.

Doch das schlechte Image des Muntermachers wandelt sich. Immer mehr Studien legen nahe, dass Kaffee einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben könnte - und etwa das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes senkt. Doch was ist dran an diesen Versprechen? Und wie schädlich ist Kaffee tatsächlich?

Ist Kaffee schlecht fürs Herz?

"Früher galt Kaffee in erster Linie als schädlich", sagt Anna Flögel, Ernährungswissenschaftlerin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (Dife) in Potsdam-Rehbrücke. "Die gängige Meinung war: Wer viel Kaffee trinkt, schadet seinem Herz und hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten." Doch bei den frühen Untersuchungen sei nicht immer berücksichtigt worden, dass Kaffeetrinker oftmals insgesamt einen ungesunden Lebensstil pflegen - und etwa häufiger Rauchen als Nicht-Kaffeetrinker. Rechnet man diesen Effekt heraus, zeigt sich: "Kaffee allein hängt nicht mit einem höheren Risiko für chronische Erkrankungen zusammen", so Flögel.

In eine ähnliche Richtung gehen die Ergebnisse, die US-amerikanische Wissenschaftler um Murray Mittleman vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston kürzlich im Fachjournal "Circulation Heart Failure" veröffentlichen. Demnach ist Kaffee - in Maßen genossen - keineswegs schlecht fürs Herz. Bei der Auswertung von fünf Studien mit insgesamt 140.000 Frauen und Männern zeigte sich, dass moderater Kaffeekonsum - den Forschern zufolge entspricht dies etwa vier Tassen - das Risiko für Herzversagen sogar leicht sinken lässt (elf Prozent gegenüber vollkommenem Verzicht auf das Heißgetränk). Wer zehn Tassen oder mehr zu sich nimmt, erhöht dagegen sein Risiko potenziell eher.

Treibt Kaffee den Blutdruck in die Höhe?

Wer Angst vor Bluthochdruck hat, muss nicht auf die tägliche Tasse Kaffee verzichten. Denn: "Studien zeigen, dass regelmäßiger Kaffeekonsum den Blutdruck langfristig nicht in die Höhe treibt", sagt Ernährungswissenschaftlerin Flögel. "Zwar hat Kaffee einen kurzfristigen, schwachen Effekt auf den Blutdruck." Doch bei Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, scheint selbst dieser nicht mehr vorhanden. "Der Körper gewöhnt sich offenbar an das Koffein", sagt die Ernährungswissenschaftlerin. Auch wer unter Bluthochdruck leidet, muss nicht prinzipiell die Finger von dem Heißgetränk lassen. Ein maßvoller Konsum - ein bis zwei Tassen täglich - ist erlaubt.

Beugt Kaffee Diabetes vor?

In einer erst kürzlich veröffentlichten Studie haben Forscher des Dife untersucht, ob Kaffeeliebhaber vermehrt an Krebs und Diabetes erkranken und ob sie häufiger einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erleiden. Dafür erfassten sie zu Beginn den Gesundheitszustand der 42.600 Teilnehmer und ließ sie Fragebögen zu ihrem Lebensstil und ihrem Kaffeekonsum ausfüllen. Nach neun Jahren waren 1432 Teilnehmer an Diabetes vom Typ 2 erkrankt, 1801 an Krebs, 394 hatten eine Herzinfarkt erlitten, und 310 einen Schlaganfall.

Verglichen die Forscher die Daten der Viel-Kaffeetrinker mit denen der Wenig-Kaffeetrinker, zeigte sich auch hier: Wer gerne und oft zu dem Heißgetränk greift, leidet nicht häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Wer täglich mehr als 600 Milliliter - mindestens vier Tassen - trank, hatte sogar ein um 23 Prozent verringertes Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, verglichen mit Personen, die weniger als eine Tasse zu sich nahmen. "Die Ergebnisse waren ähnlich, wenn der Kaffee kein Koffein enthielt", sagt Flögel, die Erstautorin der Studie ist.

Das Koffein allein kann daher nicht für die positive Wirkung verantwortlich sein, vermutet die Ernährungswissenschaftlerin. Doch worauf genau der Effekt zurückzuführen ist, darüber rätseln die Wissenschaftler noch. Denn Kaffee ist ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Inhaltsstoffen. Zu diesen zählen neben dem bekannten Koffein auch Antioxidantien wie die Chlorogensäure. "In experimentellen Studien konnte gezeigt werden, dass diese sich positiv auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt", sagt Flögel. Doch es könnte auch sein, dass Kaffeeliebhaber einfach lieber zu dem kalorienarmen Heißgetränk greifen und seltener Softdrinks und anderen kalorienreichen Getränken zu sich nehmen. So würden sie langfristig Übergewicht - ein Risikofaktor für Diabetes - vermeiden.

Exemplarisch zeigt dies das Problem, vor dem viele dieser Beobachtungsstudien stehen. Da die Forscher lediglich das Verhalten und die gesundheitliche Entwicklung der Studienteilnehmer beobachtet haben, können sie Zusammenhänge herstellen. Ob Kaffee ursächlich für den Effekt verantwortlich ist, können sie nicht sagen. "Nur weil weniger Kaffeetrinker an Diabetes erkranken, heißt das noch nicht, dass Kaffee vor Diabetes schützt", so Flögel. "Um dies sicher sagen zu können, müssen die biologischen Mechanismen, die dahinter stecken, noch besser verstanden werden."

Ist Kaffee schlecht für die Knochen?

Kaffee entzieht dem Körper Kalzium. Ein hoher Kaffeekonsum (mehr als drei Tassen pro Tag) wurde daher mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose in Verbindung gebracht. Wer seinen Kaffee mit dem Kalziumlieferanten Milch trinkt und auch ansonsten einen gesunden Lebensstil pflegt - etwa mit abwechslungsreicher Ernährung und ausreichend Bewegung - kann dadurch allerdings gegensteuern.

Ist Kaffee schlecht für Schwangere?

Ob Kaffee dem Ungeborenen schadet und das Risiko für Früh- und Fehlgeburten steigen lässt, ist umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Schwangeren dazu, den Kaffeekonsum zu reduzieren: auf maximal drei Tassen täglich.

Dass Kaffeeliebhaber während der Schwangerschaft nicht komplett auf das Koffein verzichten müssen, legt eine vor Kurzem im Fachmagazin "Pediatrics" veröffentlichte Studie nahe. Dafür untersuchten die Forscher, wie sich der Konsum von Kaffee in der Schwangerschaft und Stillzeit auf das Schlafverhalten der Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten auswirkt. Das Ergebnis: Kinder von Müttern, die ein bis zweieinhalb Tassen Kaffee pro Tag konsumiert haben, schlafen nicht schlechter als andere.

Hilft Kaffee gegen Alzheimer und Parkinson?

Im Tierversuch zeigte Koffein auch eine schützende Wirkung gegen Alzheimer. Gaben Forscher um Gary Arendash von der Universität von Südflorida alzheimerkranken Mäusen Koffein ins Trinkwasser, besserten sich auch die Symptome bereits erkrankter Tiere. Ob die Menge an Koffein, die in etwa fünf Tassen Filterkaffee entspricht, bei Menschen eine ähnliche Wirkung hat, ist unklar.

Das Bohnengetränk scheint auch das Risiko für Parkinson zu senken. Jedenfalls erkranken Kaffeetrinker seltener an der Krankheit, wie in verschiedenen epidemiologischen Studien gezeigt werden konnte. In Tierexperimenten verhindert Koffein den Abbau von Nervenzellen.

Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Das ist eine alte Mär, die bereits vor Jahren widerlegt wurde. Kaffee besteht zum größten Teil aus Wasser und trägt daher zur Flüssigkeitsversorgung bei. Er wirkt zwar kurzzeitig harntreibend, doch der Körper gleicht den Flüssigkeitsverlust schnell wieder aus. Bei regelmäßigen Kaffeetrinkern ist dieser harntreibende Effekt ohnehin nicht stark ausgeprägt, der Körper scheint sich daran zu gewöhnen. "Es schadet zwar nicht, zu einer Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser zu trinken, notwendig ist es aber nicht", heißt es daher aus der DGE.

Ist Kaffee schlecht für den Magen?

Koffein, Säuren und Gerbstoffe schlagen manchem tatsächlich auf den Magen. Wer merkt, dass im Filterkaffee nicht bekommt, kann auf Espresso umsteigen. Denn diese Bohnen werden länger geröstet, dabei verlieren sie vor allem Säuren. Zudem hat das Wasser bei der Zubereitung nicht so lange Kontakt mit dem Pulver. Dementsprechend weniger Gerbstoffe enthält der schwarze Trunk. Er reizt den Magen daher weniger.

Macht Kaffee süchtig?

Wer Kaffee regelmäßig Kaffee konsumiert, kann unter Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen leiden, wenn er darauf verzichtet. Doch diese Symptome vergehen auch ohne Kaffee bald wieder - anders als bei einer echten Sucht, bei der das Belohnungszentrum im Gehirn immer mehr von der Droge fordert.

Viele Menschen greifen wegen seiner wachmachenden Wirkung regelmäßig zu Kaffee. Das Getränk lässt die Herzfrequenz ansteigen und wirkt auf unser Gehirn. Koffein ähnelt in seiner Struktur dem körpereigenen Botenstoff Adenosin, der eine ermüdende Wirkung hat. Besetzt Koffein die Adenosin-Rezeptoren der Nervenzellen im Gehirn, bleibt diese aus. Daher ist Kaffee ein Wachmacher.

Doch wer immer wieder zu Kaffee als Aufputschmittel greift, merkt schnell, dass dies irgendwann nichts mehr hilft. Denn das Gehirn reagiert auf die Blockade der Adenosin-Andockstellen und bildet nach einiger Zeit mehr davon aus. Auf Dauer kann daher niemand der Müdigkeit entkommen.

Senkt Kaffee das Risiko für Krebs?

Ob Kaffee das Risiko für verschiedene Krebsarten - etwa für Darm- oder Leberkrebs - senkt, wird in zahlreichen Studien diskutiert. Eindeutige Ergebnisse liegen bis jetzt allerdings nicht vor. Doch zumindest zeichnet sich bereits ab, dass Kaffee das Krebsrisiko nicht erhöht.

Eine Sprecherin der DGE warnt davor, den Einfluss der Ernährung auf Krebs zu überschätzen. An der Entstehung von Tumoren seien viele Faktoren beteiligt. Und: "Eine gesunde Ernährung mag zwar eine gewissen Einfluss auf die Prävention haben. Doch es gibt kein Lebensmittel, das garantiert den Ausbruch von Krankheiten verhindern kann."

Verlängert der Kaffeekonsum das Leben?

Kaffeeliebhaber leben länger, das klingt zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich kommen Neal Freedman vom National Cancer Institute der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH und Kollegen zu diesem Ergebnis. In einer im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Studie untersuchten sie, wie sich der regelmäßige Kaffeekonsum auf die Sterblichkeit auswirkt. Dafür werteten sie die Daten von 229.100 Männern und 173.000 Frauen aus, die an einer Langzeiterhebung teilgenommen hatten. Demnach zeigte sich, dass der Kaffeegenuss einen leicht lebensverlängernden Effekt hat.

Bei Männern, die vier bis fünf Tassen am Tag tranken, sank das Sterberisiko um 12 Prozent. Bei Frauen reduzierte es sich um 16 Prozent. Ob der Kaffee Koffein enthielt und wie er zubereitet wurde, spielte dabei keine Rolle. Zudem verringerte sich mit zunehmendem Kaffeeverbrauch auch das Risiko, an den Folgen einer Herzkrankheit, einem Lungenleiden, einem Schlaganfall, Diabetes oder einer Infektion zu sterben. Auf die Häufigkeit der Todesfälle durch Krebs hatte der Kaffeekonsum keinen Einfluss.

Doch auch diese Studie ist eine sogenannte Beobachtungsstudie, bei der die Forscher Daten sammeln und statistische Zusammenhänge herstellen. Ob tatsächlich der Kaffee für den positiven Effekt auf die Lebenserwartung zuständig ist - oder ob einfach ein anderer Faktor übersehen wurde - ist so nicht abschließend zu klären.

Wie gesund Kaffee tatsächlich ist, muss daher noch weiter erforscht werden. "Für allgemeine Empfehlungen ist es noch zu früh. Ich würde nicht auf die Straße gehen und dazu aufrufen, dass nun alle Menschen Kaffee trinken müssen, um sich zum Beispiel vor Diabetes zu schützen", sagt Flögel. Doch zumindest zeigen die Studien eines: Gesunde Menschen, die gerne zu einem Tässchen Kaffee greifen, müssen deshalb kein schlechtes Gewissen haben.

Stern Logo Das könnte sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools