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22 Produkte, bei denen Zöliakie-Patienten aufpassen müssen

Manch einer glaubt, an einer Unverträglichkeit zu leiden - obwohl das nicht der Fall ist. Wer tatsächlich an Zöliakie erkrankt ist, muss lebenslang auf Gluten verzichten. Hier sollten Sie aufpassen.

Von Sonja Helms

Kartoffelpuffer und andere Kartoffelprodukte      Das Wichtigste, das Zöliakie-Patienten vom Speiseplan streichen müssen, sind Fertiggerichte und Fertigprodukte. Dazu zählen auch Kartoffelprodukte wie Puffer und alles, was aus einer Kartoffelmasse geformt werden kann, Kroketten etwa. Zwar sind Kartoffeln von Natur aus glutenfrei; Kartoffelerzeugnissen werden aber häufig Mehl oder glutenhaltige Zusätze zum Binden beigemischt. Wer seine Puffer selbst zubereitet, ist auf der sicheren Seite.

Kartoffelpuffer und andere Kartoffelprodukte Das Wichtigste, das Zöliakie-Patienten vom Speiseplan streichen müssen, sind Fertiggerichte und Fertigprodukte. Dazu zählen auch Kartoffelprodukte wie Puffer und alles, was aus einer Kartoffelmasse geformt werden kann, Kroketten etwa. Zwar sind Kartoffeln von Natur aus glutenfrei; Kartoffelerzeugnissen werden aber häufig Mehl oder glutenhaltige Zusätze zum Binden beigemischt. Wer seine Puffer selbst zubereitet, ist auf der sicheren Seite.

Die Diagnose Zöliakie ist für Betroffene zunächst ein Schock - denn damit verbunden ist eine radikale Ernährungsumstellung, die Betroffenen häufig Angst macht. Sie müssen für den Rest ihres Lebens Gluten meiden, da dieses Klebereiweiß die Schleimhaut ihres Dünndarms schädigt. Konkret bedeutet das, auf vieles zu verzichten, was bisher selbstverständlich war, insbesondere auf Grundnahrungsmittel wie herkömmlich erzeugte Brote, Brötchen, Kuchen und Kekse, außerdem Nudeln und andere Hartweizenprodukte wie Couscous oder Bulgur. Das ist bekannt. Doch Gluten steckt auch in Lebensmitteln und Getränken, von denen man das nicht vermutet hätte - das erschwert die Umstellung. Alles muss genau überprüft werden, selbst Pflegeartikel, Kosmetika und Medikamente können kritisch sein.

Zum Glück gibt es für viele Produkte inzwischen glutenfreie Alternativen. Außerdem müssen seit 2005 die Hauptallergene und Stoffe, die am häufigsten eine Unverträglichkeit auslösen, in der Zutatenliste verpackter Produkte deutlich gekennzeichnet sein. Das erleichtert die Auswahl und bietet Orientierung.

Auf den folgenden Seiten zeigt der stern Gluten-Fallen, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.

  • Sonja Helms