Essen treibt das Kraftwerk des Körpers an

Um gesund zu bleiben, braucht der Körper rund 50 Nährstoffe in ausreichender Menge, darunter Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sonst drohen Beschwerden.

Kohlenhydrate und Ballaststoffe

Kohlenhydrate

Der Körper braucht Kohlenhydrate zur schnellen Energiegewinnung. Das Gehirn greift fast ausschließlich auf sie zurück. Ist der Mensch unterzuckert, fühlt er sich müde und erschöpft und hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren.

Fehlen Kohlenhydrate über längere Zeit, greift der Körper seine Fettreserven an. Steht beides nicht zur Verfügung, geht es an die Substanz: Der Körper baut Eiweiß ab, Muskeln schwinden. Kohlenhydrate sind nicht wirklich essenziell, weil der Körper sie selbst bilden kann. Dennoch ist er ein wichtiger Nahrungsbestandteil.

Alle Kohlenhydrate sind chemisch betrachtet Zucker. Es gibt Einfachzucker wie Traubenzucker (Glukose) oder Fruchtzucker (Fruktose), die sich aber zu Zweifach- oder Mehrfachzucker verbinden können. Ein Zweifachzucker ist zum Beispiel der Haushaltszucker (Saccharose), der aus Glukose und Fruktose besteht. Mehrfachzucker, vor allem Stärke, entstehen aus langen Ketten von Einfachzuckern, die zum Beispiel in Getreide oder in Kartoffeln enthalten sind.

Ballaststoffe

Verschiedene Kohlenhydrate verbinden sich auch zu Ketten, die vom Verdauungsapparat nicht aufgespalten werden können und daher unverdaulich sind. Das sind die sogenannten Ballaststoffe. Sie kommen in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Wenn in den Lebensmitteln Zucker oder Stärke zusammen mit Ballaststoffen vorkommen, etwa in Obst und in Getreidevollkornprodukten, sättigen diese Kohlenhydrate besser und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen als solche Lebensmittel, die Zucker oder Stärke ohne Ballaststoffe enthalten, wie zum Beispiel in Süßigkeiten oder Weißbrot.

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