Gesundheit in kleinen Dosen

Wenige Mikrogramm können über Gesundheit oder Krankheit entscheiden: Hat der Körper nicht genug Eisen, Zink, Selen, Fluor und Jod, drohen ernste Beschwerden - von Blutarmut bis zu entzündeter Haut.

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Zink fördert den Aufbau fester Fingernägel©

Von Spurenelementen brauchen Menschen nur winzige Mengen – von manchen nur einige Milligramm, von anderen sogar nur wenige Mikrogramm. Eisen etwa ist wichtig für den Sauerstofftransport, Zink fördert den Aufbau von Haaren und Nägeln, wirkt aber auch mit bei der Herstellung von Eizellen und Spermien. Selen und Jod sind wichtig für die Schilddrüse, Fluor schützt vor Karies.

Eisen

Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, der in seinem Inneren ein Eisenatom besitzt. Hämoglobin transportiert Sauerstoff von der Lunge über die Blutbahn in die Zellen. Dabei lagert sich der Sauerstoff an das Eisen an. Das Element Eisen steckt auch im roten Muskelfarbstoff Myoglobin.

Eisenmangel kommt heute seltener vor als früher. Dennoch sind immer noch viele Frauen im gebärfähigen Alter in Deutschland gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln. Bei Frauen tritt er häufiger auf als bei Männern, weil Frauen während der Menstruation Blut und damit Eisen verlieren.

Die nötige Menge von 10 bis 15 Milligramm täglich decken Fleisch, Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Nüsse. Schwangere und stillende Frauen benötigen fast die doppelte Tagesration.

Vegetarier können einem Eisenmangel vorbeugen, indem sie viel Blattgemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Sojaprodukte essen. Blattgemüse enthalten auch Vitamin C, das die Eisenaufnahme des Körpers fördert. Denn grundsätzlich kann der Organismus Eisen aus Pflanzen schlechter verwerten als aus Fleisch.

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