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Jedes Jahr stecken sich in Deutschland mehr als 800.000 Menschen im Krankenhaus mit multiresistenten Erregern an. Ärzte sind sich nicht einig, wie die Gefahr in der Klinik bekämpft werden sollte.
Der Tod von drei Säuglingen in der Mainzer Uniklinik hat eine Debatte über Hygiene-Vorschriften in Krankenhäusern ausgelöst. Fachleute fordern einheitliche Vorgaben - für die Sicherheit der Patienten.
Ein Routineeingriff kann tödlich enden: Bis zu einer Million Patienten werden jährlich im Krankenhaus mit gefährlichen Keimen, sogenannten MRSA, infiziert. Mehr als 40.000 sterben Schätzungen zufolge daran. Eine neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs erleichtert Klagen gegen Hygiene-Schlamperei.
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