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Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva schmeichelt Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Begrüßung bei ihrer ersten offiziellen Visite in dem südamerikanischen Land.
Der schlafende Gigant Lateinamerika erwacht - und die EU-Chefs bekommen beim Gipfel in Lima das neue Selbstbewusstsein zu spüren. Wie Angela Merkel, an der Venezuelas Staatschef Hugo Chavez kein gutes Haar lässt. Abschottung statt Zusammenarbeit lautet die Devise der Spitzentreffen.
Brasilien nimmt seine Rolle als Wirtschaftsnation wieder ernster und will sich am Ausbau des unter Kapazitätsproblemen leidenden Panamakanals beteiligen.
Die höchste Summe, die je an ein einzelnes Land ausgezahlt wurde, ist laut IWF-Chef Köhler auch eine Belohnung: »Wirtschaftspolitik hat Unterstützung verdient«.
Zwei Jahrzehnte nach der Entdeckung von Aids diskutieren 5000 Wissenschaftler und Ärzte in Paris über Fortschritte in der Behandlung. Unterdessen hat Libyens Staatschef Gaddafi mit ungewöhnlichen Thesen Aufsehen erregt.
Die Arbeit von Regierung und Kongress ist praktisch zum Erliegen gekommen. Die Kirche macht eine große Niedergeschlagenheit in der Bevölkerung aus, Psychiater sagen, die Krise beschere ihnen immer mehr Kunden. Und Schuld sind die Politiker.
Die Schockwellen der Krise erschüttern nun auch die Nachbarländer: Wenn Argentinien hüstelt, haben Paraguay, Uruguay, Chile, Peru oder Bolivien eine Grippe.
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Fernando Henrique Cardoso ist ein brasilianischer Soziologe und Politiker. Er war von Januar 1995 bis Dezember 2002 Präsident Brasiliens. Cardoso verbrachte fast sein ganzes Leben in São Paulo. Mit seiner Frau Ruth Cardoso hat er drei Kinder. Als ausgebildeter Soziologe war er Professor für Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität von São Paulo. Er war Präsident der International Sociology Association (ISA) von 1982 bis 1986. Er ist Mitglied des Institute for Advanced Study (Pr...
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