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Fitnesshelfer auf dem Prüfstand

Springseil, Hantel, Slingtrainer und GymStick: Inzwischen steht Sportlern eine große Auswahl an Gerätern und Helfern zur Verfügung. Wir stellen die wichtigsten vor und nennen ihre Vor- und Nachteile.

Von Sonja Helms

  Ein Klassiker unter den Sportgeräten, mit dem sich Muskeln kräftigen lassen. Hanteln sind in großer Auswahl erhältlich: Kurze trainieren die Hand-, Arm- und Schultermuskeln, lange sind auch für Rumpf und Beine einsetzbar.    Vorteil:    "Hanteln ermöglichen ein freies, dreidimensionales Training. Ideal ist eine Hantelbank, um in verschiedenen Positionen den ganzen Körper stärken zu können", sagt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln.    Nachteil:    Ein Ganzkörpertraining erfordert häufiges Um- und Abbauen, weil für jede Muskelgruppe andere Gewichte nötig sind. Außerdem sind die Anschaffungskosten recht hoch: "Es reicht nicht, nur eine Hantel zu haben. Um die Belastung variieren und steigern zu können, muss man Gewichte oder verschieden schwere Hanteln dazukaufen", sagt Froböse
Hanteln

Ein Klassiker unter den Sportgeräten, mit dem sich Muskeln kräftigen lassen. Hanteln sind in großer Auswahl erhältlich: Kurze trainieren die Hand-, Arm- und Schultermuskeln, lange sind auch für Rumpf und Beine einsetzbar.
Vorteil:
"Hanteln ermöglichen ein freies, dreidimensionales Training. Ideal ist eine Hantelbank, um in verschiedenen Positionen den ganzen Körper stärken zu können", sagt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln.
Nachteil:
Ein Ganzkörpertraining erfordert häufiges Um- und Abbauen, weil für jede Muskelgruppe andere Gewichte nötig sind. Außerdem sind die Anschaffungskosten recht hoch: "Es reicht nicht, nur eine Hantel zu haben. Um die Belastung variieren und steigern zu können, muss man Gewichte oder verschieden schwere Hanteln dazukaufen", sagt Froböse

© Foto:Picture-Alliance
  Es ist eines der bekanntesten Fitnessaccessoires - nicht nur für Boxer. Sportler schwingen es so um ihre Längsachse, dass sie hochspringen müssen, wenn es den Boden berührt.    Vorteil:    "Hüpfen, springen, federn - das sieht man leider viel zu selten. Dabei ist es wichtig, das zu üben, auch im Alter, denn die Fähigkeit geht verloren", sagt Sportwissenschaftler Froböse. Das Seilspringen trainiert Ausdauer und Koordination in hohem Maße und hilft, flexibel zu bleiben und sich etwa beim Sturz abfangen zu können. Damit es effektiv ist, sollten Sportler einige Minuten durchhalten.    Nachteil:    Leichtes Federn und Springen ist das Ziel, doch das braucht einige Übung. Anfänger trainieren oft unökonomisch, springen zu hoch und geben daher schnell auf. Auch die Verletzungsgefahr ist groß, daher: langsam einsteigen
Springseil

Es ist eines der bekanntesten Fitnessaccessoires - nicht nur für Boxer. Sportler schwingen es so um ihre Längsachse, dass sie hochspringen müssen, wenn es den Boden berührt.
Vorteil:
"Hüpfen, springen, federn - das sieht man leider viel zu selten. Dabei ist es wichtig, das zu üben, auch im Alter, denn die Fähigkeit geht verloren", sagt Sportwissenschaftler Froböse. Das Seilspringen trainiert Ausdauer und Koordination in hohem Maße und hilft, flexibel zu bleiben und sich etwa beim Sturz abfangen zu können. Damit es effektiv ist, sollten Sportler einige Minuten durchhalten.
Nachteil:
Leichtes Federn und Springen ist das Ziel, doch das braucht einige Übung. Anfänger trainieren oft unökonomisch, springen zu hoch und geben daher schnell auf. Auch die Verletzungsgefahr ist groß, daher: langsam einsteigen

© Foto:Colourbox.de
  Ein einfaches Übungsgerät für die Ausdauer: Mit dem Stepper holt man sich die Treppenstufe als Trainingsstätte in die Wohnung. Gut mit Musik zu verbinden, damit macht es am meisten Spaß.    Vorteil:    Der Stepper trainiert ein wenig auch die Beinmuskulatur, primär aber das Herz-Kreislauf-System und ist für längere Trainingseinheiten vorgesehen. Bewegungen lassen sich gut kontrolliert ausführen. Einfach zu handhaben.    Nachteil:    Für die Wohnung vielleicht etwas sperrig. Der Einsatz ist auch eher begrenzt. Kann schnell langweilig werden, wenn man alleine trainiert. In einem Step-Aerobic-Kurs unter Anleitung gibt man nicht so schnell auf
Stepper

Ein einfaches Übungsgerät für die Ausdauer: Mit dem Stepper holt man sich die Treppenstufe als Trainingsstätte in die Wohnung. Gut mit Musik zu verbinden, damit macht es am meisten Spaß.
Vorteil:
Der Stepper trainiert ein wenig auch die Beinmuskulatur, primär aber das Herz-Kreislauf-System und ist für längere Trainingseinheiten vorgesehen. Bewegungen lassen sich gut kontrolliert ausführen. Einfach zu handhaben.
Nachteil:
Für die Wohnung vielleicht etwas sperrig. Der Einsatz ist auch eher begrenzt. Kann schnell langweilig werden, wenn man alleine trainiert. In einem Step-Aerobic-Kurs unter Anleitung gibt man nicht so schnell auf

© Foto:Picture-Alliance
  Der Mini-Stepper ist ein Fitnessgerät, das ebenfalls die Ausdauer trainiert. Wie der Stepper simuliert er das Treppensteigen. Bei besseren Geräten lässt sich verschiedene Schwierigkeitsstufe einstellen.    Vorteil:    Es trainiert das Herz-Kreislauf-System. Manche Geräte sind mit Expander-Bändern ausgestattet, mit denen sich zusätzlich auch Arme und Oberkörper kräftigen lassen.    Nachteil:    "Die Bewegung auf dem Mini-Stepper verleitet zu einer schlechten Körperhaltung. Denn es simuliert natürliches Treppensteigen nur, was oft einem unnatürlichen Hin- und Herstapfen gleicht", kritisiert Fitnessexperte Froböse. "Der Stepper ist da besser." Außerdem seien Discounter-Geräte oft von schlechter Qualität. "Die Kartuschen gehen schnell kaputt, dann tritt Öl aus." Und: Viele Geräte sind sehr laut
Mini-Stepper

Der Mini-Stepper ist ein Fitnessgerät, das ebenfalls die Ausdauer trainiert. Wie der Stepper simuliert er das Treppensteigen. Bei besseren Geräten lässt sich verschiedene Schwierigkeitsstufe einstellen.
Vorteil:
Es trainiert das Herz-Kreislauf-System. Manche Geräte sind mit Expander-Bändern ausgestattet, mit denen sich zusätzlich auch Arme und Oberkörper kräftigen lassen.
Nachteil:
"Die Bewegung auf dem Mini-Stepper verleitet zu einer schlechten Körperhaltung. Denn es simuliert natürliches Treppensteigen nur, was oft einem unnatürlichen Hin- und Herstapfen gleicht", kritisiert Fitnessexperte Froböse. "Der Stepper ist da besser." Außerdem seien Discounter-Geräte oft von schlechter Qualität. "Die Kartuschen gehen schnell kaputt, dann tritt Öl aus." Und: Viele Geräte sind sehr laut

© Foto:Colourbox.de
  Das geschwungene Gerät mit Griffen und Nackenstütze wird für die klassischen Sit-Ups, also Bauchmuskelübungen, eingesetzt.    Vorteil:    Der Bauchtrainer kann Anfänger darin unterstützen, den Bewegungsbogen der Sit-Ups zu erlernen und diese richtig auszuführen. Die Kopfstütze soll den Nacken entlasten.    Nachteil:    Das Gerät hat nur einen begrenzten Einsatz und ist dafür zumindest für den Hausgebrauch zu sperrig. Vor allem hilft es nicht beim eigentlichen Training der Muskulatur. "Bei den Sit-Ups darf die Bewegung nie aus dem Nacken, sondern muss immer aus dem Bauch kommen. Daher braucht man die Nackenstütze eigentlich nicht", sagt Froböse. "Außerdem zerren viele mit den Händen an den Griffen oder an der Stange. Im Grunde ist es ein überflüssiges Utensil"
Bauchtrainer

Das geschwungene Gerät mit Griffen und Nackenstütze wird für die klassischen Sit-Ups, also Bauchmuskelübungen, eingesetzt.
Vorteil:
Der Bauchtrainer kann Anfänger darin unterstützen, den Bewegungsbogen der Sit-Ups zu erlernen und diese richtig auszuführen. Die Kopfstütze soll den Nacken entlasten.
Nachteil:
Das Gerät hat nur einen begrenzten Einsatz und ist dafür zumindest für den Hausgebrauch zu sperrig. Vor allem hilft es nicht beim eigentlichen Training der Muskulatur. "Bei den Sit-Ups darf die Bewegung nie aus dem Nacken, sondern muss immer aus dem Bauch kommen. Daher braucht man die Nackenstütze eigentlich nicht", sagt Froböse. "Außerdem zerren viele mit den Händen an den Griffen oder an der Stange. Im Grunde ist es ein überflüssiges Utensil"

© Foto:Picture-Alliance
  Der Slingtrainer kommt aus der Reha und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Meist handelt es sich um einen Gurt, der mithilfe eines Hakens an der Decke befestigt wird. An ihm sind hängen zwei weitere Gurte oder Seile mit Schlaufen und/oder Griffen. Damit lassen sich verschiedene Übungen ausführen, bei denen das eigene Körpergewicht als Widerstand dient.    Vorteil:    Das Gerät trainiert Kraft, Koordination, Ausdauer und Gleichgewicht. Es fördert die Stabilität und ermöglicht ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining.    Nachteil:    Die Haltearbeit ist sehr anstrengend und erfordert, dass die Sportler ihre Bewegungen kontrollieren können, damit sie ihre Gelenke nicht überbeanspruchen. Eignet sich daher nur für Fortgeschrittene mit guter Grundlage
Slingtrainer

Der Slingtrainer kommt aus der Reha und ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Meist handelt es sich um einen Gurt, der mithilfe eines Hakens an der Decke befestigt wird. An ihm sind hängen zwei weitere Gurte oder Seile mit Schlaufen und/oder Griffen. Damit lassen sich verschiedene Übungen ausführen, bei denen das eigene Körpergewicht als Widerstand dient.
Vorteil:
Das Gerät trainiert Kraft, Koordination, Ausdauer und Gleichgewicht. Es fördert die Stabilität und ermöglicht ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining.
Nachteil:
Die Haltearbeit ist sehr anstrengend und erfordert, dass die Sportler ihre Bewegungen kontrollieren können, damit sie ihre Gelenke nicht überbeanspruchen. Eignet sich daher nur für Fortgeschrittene mit guter Grundlage

© Foto:Ludwig Artzt GmbH
  Der GymStick ist eine 1,30 Meter lange Fiberglasstange, an deren Enden Therabänder mit Schlaufen befestigt sind. Dadurch ist der Stab vielseitig einsetzbar - etwa als Hantel, indem der Trainierende sich in die Schlaufen stellt, oder als Seilzug, wenn er auf der Stange steht. Der Stick ist in fünf Farben mit unterschiedlichem Widerstand erhältlich.    Vorteil:    "Dieses einfache und sehr effektive Gerät ermöglicht ein abwechslungreiches Ganzkörpertraining", sagt Froböse. Dank der verschiedenen Stärkegrade lässt sich auch die Trainingsintensität steigern. Praktisch: Es gibt eine Reisevariante mit teleskopartigem Stab.    Nachteil:     Nicht gerade billig. Die Bänder sind nicht austauschbar, daher braucht man für jeden höheren Widerstand ein neues Gerät. Für Anfänger ist der GymStick ohne Anleitung kaum geeignet
GymStick

Der GymStick ist eine 1,30 Meter lange Fiberglasstange, an deren Enden Therabänder mit Schlaufen befestigt sind. Dadurch ist der Stab vielseitig einsetzbar - etwa als Hantel, indem der Trainierende sich in die Schlaufen stellt, oder als Seilzug, wenn er auf der Stange steht. Der Stick ist in fünf Farben mit unterschiedlichem Widerstand erhältlich.
Vorteil:
"Dieses einfache und sehr effektive Gerät ermöglicht ein abwechslungreiches Ganzkörpertraining", sagt Froböse. Dank der verschiedenen Stärkegrade lässt sich auch die Trainingsintensität steigern. Praktisch: Es gibt eine Reisevariante mit teleskopartigem Stab.
Nachteil:
Nicht gerade billig. Die Bänder sind nicht austauschbar, daher braucht man für jeden höheren Widerstand ein neues Gerät. Für Anfänger ist der GymStick ohne Anleitung kaum geeignet

© Foto:Ludwig Artzt
  Beim Auseinanderziehen der Therabänder entwickeln Sie eine gewisse Spannung. Damit lassen sich verschiedene Übungen ausführen, um Muskeln zu stärken.    Vorteil:    Therabänder sind klein, handlich und praktisch überall einsetzbar. Anders als frühere Expander- und Deuserbänder sind diese isoelastisch, das heißt, sie bauen keinen wachsenden Widerstand auf, je weiter man sie auseinander zieht, sondern haben einen gleichmäßigen Zug. Therabänder gibt es in verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Stärkegraden, so dass sich die Intensität der Übungen steigern lässt. Für Anfänger geeignet.    Nachteil:    Anders als beim GymStick muss man Therabänder für viele Übungen fixieren, so dass man mitunter etwas eingeschränkt ist in der Auswahl
Theraband

Beim Auseinanderziehen der Therabänder entwickeln Sie eine gewisse Spannung. Damit lassen sich verschiedene Übungen ausführen, um Muskeln zu stärken.
Vorteil:
Therabänder sind klein, handlich und praktisch überall einsetzbar. Anders als frühere Expander- und Deuserbänder sind diese isoelastisch, das heißt, sie bauen keinen wachsenden Widerstand auf, je weiter man sie auseinander zieht, sondern haben einen gleichmäßigen Zug. Therabänder gibt es in verschiedenen Farben mit unterschiedlichen Stärkegraden, so dass sich die Intensität der Übungen steigern lässt. Für Anfänger geeignet.
Nachteil:
Anders als beim GymStick muss man Therabänder für viele Übungen fixieren, so dass man mitunter etwas eingeschränkt ist in der Auswahl

© Foto:Picture-Alliance
  Hinter dem Begriff verbirgt sich ein tennisballgroßes, rundes Trainingsgerät. In ihm ist ein Schwungsrad enthalten, das sich durch bestimmte kreisende Bewegungen der Hand in Schwingung bringen und beschleunigen lässt.    Vorteil:    Das Gerät trainiert gezielt eine Muskelgruppe, die sonst kaum angesprochen wird: die Unterarmmuskulatur. Für Menschen, die hier größeren Belastungen ausgesetzt sind, kann das hilfreich sein, etwa bei Schreibtischtätigkeiten. Aber Vorsicht: "Oft führt diese zusätzliche Kräftigung zu einer weiteren Belastung. Daher ist es wichtig, parallel auch immer Dehnungsübungen einzubauen", sagt Froböse.    Nachteil:    Der Vorteil ist Nachteil zugleich: Der GyroTwister trainiert eher einseitig und ist wohl nur für eine kleine Zielgruppe interessant. Die Technik ist zudem nicht leicht zu erlernen
Gyrotwister/ Handtrainer

Hinter dem Begriff verbirgt sich ein tennisballgroßes, rundes Trainingsgerät. In ihm ist ein Schwungsrad enthalten, das sich durch bestimmte kreisende Bewegungen der Hand in Schwingung bringen und beschleunigen lässt.
Vorteil:
Das Gerät trainiert gezielt eine Muskelgruppe, die sonst kaum angesprochen wird: die Unterarmmuskulatur. Für Menschen, die hier größeren Belastungen ausgesetzt sind, kann das hilfreich sein, etwa bei Schreibtischtätigkeiten. Aber Vorsicht: "Oft führt diese zusätzliche Kräftigung zu einer weiteren Belastung. Daher ist es wichtig, parallel auch immer Dehnungsübungen einzubauen", sagt Froböse.
Nachteil:
Der Vorteil ist Nachteil zugleich: Der GyroTwister trainiert eher einseitig und ist wohl nur für eine kleine Zielgruppe interessant. Die Technik ist zudem nicht leicht zu erlernen

© Foto:Picture-Alliance
  Richtig angewendet, überträgt diese Stange Vibrationen auf den Körper. Dafür umfasst der Trainierende mit einer Hand den flexiblen Stab in der Mitte, bringt ihn kurz zum Schwingen und hält die Schwingung aufrecht.    Vorteil:    "Die Übungen trainieren vor allem die tiefe Muskulatur, die man meist nicht willentlich ansprechen kann", sagt Froböse. "Denn: Der Körper versucht, Vibrationen fernzuhalten. Daher spannt er die Muskeln an und hält dagegen." Entscheidend ist, dass man die Technik beherrscht: "Die Schwingung sollte sich über fast steife Gelenke übertragen, so dass kaum eine Bewegung zu sehen ist." Wenn man aktiv an dem Stab rüttelt, ist der Effekt dahin.    Nachteil:    Da die Technik anspruchsvoll ist und erlernt werden muss, ist die Fehlerquote groß. Daher nichts für Ungeduldige
Vibrationsstangen

Richtig angewendet, überträgt diese Stange Vibrationen auf den Körper. Dafür umfasst der Trainierende mit einer Hand den flexiblen Stab in der Mitte, bringt ihn kurz zum Schwingen und hält die Schwingung aufrecht.
Vorteil:
"Die Übungen trainieren vor allem die tiefe Muskulatur, die man meist nicht willentlich ansprechen kann", sagt Froböse. "Denn: Der Körper versucht, Vibrationen fernzuhalten. Daher spannt er die Muskeln an und hält dagegen." Entscheidend ist, dass man die Technik beherrscht: "Die Schwingung sollte sich über fast steife Gelenke übertragen, so dass kaum eine Bewegung zu sehen ist." Wenn man aktiv an dem Stab rüttelt, ist der Effekt dahin.
Nachteil:
Da die Technik anspruchsvoll ist und erlernt werden muss, ist die Fehlerquote groß. Daher nichts für Ungeduldige

© Foto:Picture-Alliance
  Sie sind oft in Fitness-Studios zu sehen: Platten, die elektrisch in Vibrationen versetzt werden. Auch diese Geräte übertragen Schwingung auf den Organismus, jedoch deutlich stärker als die Stäbe im Beispiel zuvor. Der Körper hält dagegen, die Muskeln kontrahieren, was vor allem die tiefe Muskulatur beansprucht - deutlich intensiver als beim normalen Training.    Vorteil:    Gut geeignet für all jene, die ihre Leistung steigern oder Zeit sparen möchten. Meist genügen zehn Minuten, dann sind die Muskeln erschöpft.    Nachteil:    Hier ist Vorsicht geboten, denn Vibrationen können mitunter schaden. "Beim Training auf diesen Platten gilt daher: Immer nur stehend trainieren, nie im Sitzen. Denn in der Position können die Schwingungen fast ungefiltert Organe erreichen", sagt Sportwissenschaftler Froböse. Im Job sind durch Vibration ausgelöste Schäden als Berufskrankheit anerkannt
Vibrationsplatten

Sie sind oft in Fitness-Studios zu sehen: Platten, die elektrisch in Vibrationen versetzt werden. Auch diese Geräte übertragen Schwingung auf den Organismus, jedoch deutlich stärker als die Stäbe im Beispiel zuvor. Der Körper hält dagegen, die Muskeln kontrahieren, was vor allem die tiefe Muskulatur beansprucht - deutlich intensiver als beim normalen Training.
Vorteil:
Gut geeignet für all jene, die ihre Leistung steigern oder Zeit sparen möchten. Meist genügen zehn Minuten, dann sind die Muskeln erschöpft.
Nachteil:
Hier ist Vorsicht geboten, denn Vibrationen können mitunter schaden. "Beim Training auf diesen Platten gilt daher: Immer nur stehend trainieren, nie im Sitzen. Denn in der Position können die Schwingungen fast ungefiltert Organe erreichen", sagt Sportwissenschaftler Froböse. Im Job sind durch Vibration ausgelöste Schäden als Berufskrankheit anerkannt

© Foto:Picture-Alliance
  Statt im Fitnessstudio einen Kurs zu besuchen, schaut sich der Hobbysportler eine DVD mit einem Trainingsprogramm an und macht die gezeigten Übungen nach. Je nach Konzept lassen damit sich Kraft, Kondition oder beides trainieren.    Vorteil:    Wer damit zurecht kommt, kann unabhängig von Wetter oder Fitnessstudio zu Hause trainieren. Voraussetzung ist, dass die Übungen zu einem passen und einen nicht überfordern. Der Freizeitsportler hat dann einen Vorturner und ein festes Programm, das er sich nicht selbst zusammenstellen muss.    Nachteil:    Die Vorturner auf diesen DVDs - oft Prominente oder deren Trainer - sind meist so weit von den Fähigkeiten normaler Menschen entfernt, dass diese überfordert und bald frustriert sind. Hinzu kommt: "Das Programm ist unflexibel - Tempo oder Leistung lassen sich nicht dosieren oder steigern. Es gibt kaum Abwechslung", sagt Froböse
Fitness-DVDs

Statt im Fitnessstudio einen Kurs zu besuchen, schaut sich der Hobbysportler eine DVD mit einem Trainingsprogramm an und macht die gezeigten Übungen nach. Je nach Konzept lassen damit sich Kraft, Kondition oder beides trainieren.
Vorteil:
Wer damit zurecht kommt, kann unabhängig von Wetter oder Fitnessstudio zu Hause trainieren. Voraussetzung ist, dass die Übungen zu einem passen und einen nicht überfordern. Der Freizeitsportler hat dann einen Vorturner und ein festes Programm, das er sich nicht selbst zusammenstellen muss.
Nachteil:
Die Vorturner auf diesen DVDs - oft Prominente oder deren Trainer - sind meist so weit von den Fähigkeiten normaler Menschen entfernt, dass diese überfordert und bald frustriert sind. Hinzu kommt: "Das Programm ist unflexibel - Tempo oder Leistung lassen sich nicht dosieren oder steigern. Es gibt kaum Abwechslung", sagt Froböse

© Foto:Picture-Alliance
  Sie sind keine Sportgeräte im eigentlichen Sinn, zählen aber auch zu den Fitnesshelfern. Die Nahrungsergänzungsmittel sind entweder eiweiß- oder kohlenhydratorientiert, also für Ausdauer- oder Kraftsportler konzipiert und sollen dieser Zielgruppe eine besondere Konzentration an Nährstoffen liefern.    Vorteil:    Für Sportler in extremen Phasen des intensiven Trainings oder für Menschen in der Reha können diese Produkte sinnvoll sein - aber nur für einen begrenzten Zeitraum.    Nachteil:    Gesunde Hobby- und Freizeitsportler brauchen solche Zusätze nicht. "Keine einzige Studie hat je bewiesen, dass man bei einer ausgewogenen Ernährung Nahrungsergänzungsmittel braucht", sagt Froböse. Ein dauerhafter Einsatz kann auch schaden
Powerriegel und Eiweißdrinks

Sie sind keine Sportgeräte im eigentlichen Sinn, zählen aber auch zu den Fitnesshelfern. Die Nahrungsergänzungsmittel sind entweder eiweiß- oder kohlenhydratorientiert, also für Ausdauer- oder Kraftsportler konzipiert und sollen dieser Zielgruppe eine besondere Konzentration an Nährstoffen liefern.
Vorteil:
Für Sportler in extremen Phasen des intensiven Trainings oder für Menschen in der Reha können diese Produkte sinnvoll sein - aber nur für einen begrenzten Zeitraum.
Nachteil:
Gesunde Hobby- und Freizeitsportler brauchen solche Zusätze nicht. "Keine einzige Studie hat je bewiesen, dass man bei einer ausgewogenen Ernährung Nahrungsergänzungsmittel braucht", sagt Froböse. Ein dauerhafter Einsatz kann auch schaden

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