Früher kam man mit Zahnbürste und Zahnpasta aus. Heute gibt es eine Fülle neuer Werkzeuge für alle, die ihre Zähne gesund halten wollen. Was bringen Zwischenraumbürsten, Zungenreiniger und Fluoridgelees? Von Nicole Graaf

Bunte Helfer: Die Zahnbürste bekommt Verstärkung durch Zungenreiniger und Zwischenraumbürsten© Ronny Hartmann/DDP
Die Zahlen sehen so gut aus wie unsere Zähne: Laut der jüngsten Deutschen Mundgesundheitsstudie vom Institut der Deutschen Zahnärzte hatten erwachsene Bundesbürger im Jahr 2005 durchschnittlich 14,5 Zähne, die akut oder in der Vergangenheit von Karies betroffen waren - im Jahr 1997 waren noch 16,1 Zähne kariesgeschädigt gewesen. Aber: Im selben Zeitraum haben mittelschwere und schwere Zahnfleischerkrankungen wie Paradontitis um 27 Prozent zugenommen. Sie entstehen meist nur dort, wo noch Zähne stehen - je länger die halten, desto wahrscheinlicher wird es, dass das Zahnfleisch erkrankt.
Weil wir also unsere Zähne so gut pflegen, dass sie länger halten, ist es noch wichtiger geworden, dass wir auch unser Zahnfleisch gut pflegen; mit dem Reinigen der großen Zahnflächen ist es nicht getan. Wir zeigen Ihnen die besten Methoden zur Reinigung von Zunge, Zahnzwischenraum und Zahnfleischsaum, zur Bekämpfung von Karies und zur Stärkung des Zahnschmelzes. Doch selbst die penibelste Reinigung hat ihre Grenzen, lassen Sie daher zweimal jährlich Ihre Zähne vom Zahnarzt professionell reinigen. Es lohnt sich. Besonders auf lange Sicht.
Übernommen aus ...
GesundLeben
Ausgabe 3/2007