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News am 28.05.2012
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Lust und Liebe leicht gemacht

Wann soll man zum Arzt? Wie klappt es mit dem Wunschkind? Was ist von Potenzmitteln zu halten? Alles, was Paare über Lust und Liebe wissen sollten.

Wer zu lange mit der Zeugung wartet, macht sich den Weg zum Wunschkind unnötig schwer© Stefano Laura/DDP

Do's:

* Treiben Sie es, sooft Ihnen und Ihrem Partner/Ihrer Partnerin danach ist. Zwar gibt es trotz gern kolportierter Labor-Legenden keinen seriösen Beleg dafür, dass Sex gut für die Gesundheit wäre. Aber immerhin macht er Spaß.

* Wenden Sie sich an einen Arzt (zunächst: Hausarzt, Gynäkologe/ Urologe), falls Ihr Körper beim Sex öfter streikt. Erektionsstörungen, Scheidentrockenheit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr lassen sich oft leicht therapieren.

* Sprechen Sie mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin, wenn Sie die gemeinsame Sexualität nicht mehr glücklich macht. Oft sind beide unzufrieden; sich das einzugestehen ist der erste Schritt zur Wiederbelebung der Erotik. Wenn Sie das Problem nicht allein lösen können, suchen Sie einen Arzt oder Sexualtherapeuten auf.

* Falls sich Ihre Lustbarkeiten nicht auf einen festen Partner beschränken, sollten Sie unbedingt Kondome benutzen. Nur sie schützen vor Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

* Paare, die ein Kind bekommen wollen, sollten versuchen, gesund und stressfrei zu leben. Die Chancen für eine Schwangerschaft sind besser, wenn beide Partner nicht rauchen, nicht übermäßig trinken und sich nicht psychisch unter Druck fühlen.

Don'ts:

* Schieben Sie die Zeugung Ihres Wunschkinds möglichst nicht bis Ende 30 auf. Auch wenn das oft nicht zur Karriereplanung passt: Die weibliche Fruchtbarkeit nimmt spätestens ab 36 langsam ab, ab 39 sogar dramatisch.

* Lassen Sie sich nicht von Medien oder angeberischem Geschwätz von Bekannten unter sexuellen Leistungsdruck setzen. Frequenz, Dauer und Art des Geschlechtsverkehrs sollten sich nur an einem orientieren: Wozu Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin Lust haben.

* Alkohol ist ein Lustkiller - was vor allem bei Männern offensichtlich wird. Wenn sie zu viel getrunken haben, will es weder mit dem Stehvermögen noch mit dem Orgasmus so recht klappen. Alkoholiker sind insgesamt weniger erregbar und leiden dauerhaft unter Erektions- und Ejakulationsproblemen.

* Schämen Sie sich nicht, Ihre sexuellen Wünsche und Gewohnheiten beim Arzt anzusprechen, falls Sie an Herzproblemen oder Bluthochdruck leiden. Überanstrengung beim Sex kann für Sie tödlich sein.

* Decken Sie sich nicht per Internet mit Potenzpillen ein, ohne vorher einen Arzt konsultiert zu haben. Finger weg von Aphrodisiaka à la "Spanische Fliege", die wenig bringen, aber gefährliche Nebenwirkungen haben können.