Kälte macht erkältet, Nasensprays sind harmlos und Sauna hilft gegen Schnupfen? Von wegen! stern.de räumt auf mit acht Irrtümern rund ums Thema Erkältung. Von Angelika Unger

Rote Nase und Niesreiz sind lästig - mit einem Aufenthalt im Kalten haben sie aber nur wenig zu tun© djd/DDP
Eine Erkältung bekommt man, wenn man sich lange im Kalten aufgehalten hat.
Erkältungen werden durch Viren verursacht. Ein Zusammenhang zwischen Kälte und Erkältungen konnte noch nie nachgewiesen werden. Dass sie in der kalten Jahreszeit besonders oft auftreten, hat wahrscheinlich folgenden Grund: Im Herbst und Winter halten sich die Menschen oft in schlecht gelüfteten Räumen auf, rücken näher beisammen - so können die Erreger leicht von Opfer zu Opfer überspringen.
Allerdings verengt Kälte die Gefäße in der Nasenschleimhaut, die Viren gelangen dadurch leichter durch die Nase in die Blutbahn. Insofern kann Kälte zwar keine Erkältung auslösen, eine Ansteckung aber immerhin begünstigen.