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13. Mai 2009, 13:00 Uhr

Viele Deutsche impfen zu spät

Junge Mädchen lassen sich in Deutschland oftmals zu spät gegen Gebärmutterhalskrebs impfen. Das geht aus einer Studie der privaten Krankenversicherer hervor, die dem stern vorliegt. Die Gefahr dabei: Ist das richtige Alter verpasst, ist die Impfung vergebens.

Impfung, HPV, Gebärmutterhalskrebs

Autsch: Das empfohlene Alter für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs liegt zwischen 12 und 17 Jahren© Picture-Alliance/DPA

Viele junge Mädchen in Deutschland werden zu spät gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft. Das geht aus einer Studie der privaten Krankenversicherer hervor, die dem stern vorliegt. Wie der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist mindestens ein Siebtel der Mädchen zum Zeitpunkt der Impfung älter als 17 Jahre und überschreitet damit die von der Ständigen Impfkommission des Bundesgesundheitsministeriums empfohlene Altersgrenze.

In Deutschland erkranken jährlich 6200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, mehr als ein Viertel von ihnen stirbt daran. Empfohlen ist die Impfung gegen die krebsauslösenden humanen Papillomviren für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Nach ersten sexuellen Erfahrungen könnten sich die Jugendlichen bereits mit den betreffenden Viren infiziert haben und die ohnehin umstrittene Impfung sei vergebens, wie der stern weiter berichtet.

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KOMMENTARE (5 von 5)
 
Xennia (14.05.2009, 12:04 Uhr)
Aufklärung!
Die nebenwirkungsärmste Methode, dem
Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, ist es, Mädchen in sehr jungen Jahren über die Gefahren und die Schattenseiten von zu frühem und vor allem promiskuitivem Sex aufzuklären. Mit 12 oder
13 Jahren schon Geschlechtsverkehr aufzunehmen bedeutet eben nicht nur ein hohes Risiko, schwanger zu werden und sich das Leben zu verbauen, sondern auch die Möglichkeit, sich in sehr jungen Jahren dabei Viren und Bakterien einzufangen, die äusserst unangenehm und gefährlich sein können.
Euridike (14.05.2009, 10:08 Uhr)
Der Aufruf zu dieser Impfung ist unverschämt!
Es grenzt an Körperverletzung, wenn man zu einer Impfung aufruft, die mehr Nebenwirkungen als Nutzen bringt.
Auch ohne Impfung liegt nach den offiziellen Statistiken die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen KEINEN Gebärmutterhalskrebs zu bekommen bei 99 Prozent!
HPV alleine löst diesen Krebs nicht aus, sondern mitwirkenden Faktoren sind Rauchen, langfristige Verwendung der Pille oder häufig wechselnder Geschlechtsverkehr. Diese Faktoren können durch eine bewußte Lebensweise beeinflussen.
Die Impfung aber deckt nur das "Restrisiko" von 0,02 Prozent ab.
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Wer sich für eine fachlich fundierte Impfkritik interssiert kann ja mal Folgendes anklicken: http://www.impf-report.de/infoblatt/20070102-krebsimpfstoff.pdf
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Ich finde es bestürzend, dass die Pharmaindustrie (sowie die von ihr bezahlten Ärzte) bedenkenlos die Gesundheit junger Menschen aufs Spiel setzt, nur aus Profitgier!
Vincent_Vega (13.05.2009, 13:44 Uhr)
@mule
Es mag zwar sein, dass die Übertragung dieser Viren in erster Linie von promisken Männern mit mangelnder Hygienedisziplin verursacht wird.
ABER würden Sie ihre Tochter der Gefahr aussetzen, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass der akutelle Freund eben doch nicht diese Viren hat?
grossbuerger (13.05.2009, 13:15 Uhr)
Impfen bringt nichts, nur Geld
Es ist doch mittlerweile bewiesen, daß diese ganze Gebärmutterkrebsimpferei nichts bringt, außer Geld in die Kassen der Pharmaindustrie ...
Mule (13.05.2009, 13:08 Uhr)
Unangemessen !
Ich halte es für unangemessen, junge Mädchen zu dieser Impfung zu bewegen.
Es ist doch in zwischen wissenschaftlich festgestellt worden, daß Männer mit mangelndem Hygieneverständsnis, oft wechselnden Partnerinnen und dann noch ohne Hütchen, die Papillomavieren von Vagina zu Vagina transportieren. Besser aufklären ist m.M. nach gscheiter als der Pharmaindustrie zu solchen Verdienstmöglichkeiten zu verhelfen.
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