Die elektronische Gesundheitskarte soll die bisherige Krankenversicherungskarte ersetzen. Außer ihrer administrativen Funktion wird sie erstmals auch persönliche Gesundheitsdaten zugänglich machen. stern.de beantwortet die häufigsten Fragen. Von Karin Spitra
Die elektronische Gesundheitskarte gilt als weltweit ambitioniertestes Telematik-Projekt im Gesundheitswesen. Sie soll die bisherige Chipkarte der Krankenkassen ablösen. Die neue Karte wird neben den bisherigen Daten wie Name und Anschrift des Patienten auch seine Krankenakte speichern können: verschriebene Medikamente, Operationen und Krankheitsverläufe. Der Chip auf der Karte funktioniert dabei wie ein Computer. Er verschlüsselt die Daten und stellt sicher, dass nur berechtigte Personen auf die Informationen zugreifen können. Zur Identifikation des Karteninhabers wird die elektronische Gesundheitskarte außerdem mit einem Lichtbild ausgestattet. Das Bundesgeusndheitsministerium verspricht sich von der Einführung der Karte einen deutlich sinkenden Verwaltungsaufwand und damit Einsparungen in Millionenhöhe.