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2. April 2008, 18:57 Uhr

K(l)assenkampf im Wartezimmer

Privatpatienten bekommen schneller einen Termin? Nicht unbedingt, bevorzugt werden sie im Zweifel trotzdem. Zwei Ärzte berichten auf stern.de aus ihrem Praxisalltag mit Privatpatienten und gesetzlich Versicherten. In einem Punkt sind sie sich einig: Wir haben eine Zweiklassenmedizin.

Wie lange warten Patienten auf einen Arzttermin? Laut einer neuen Studie hängt das sehr davon ab, wie sie versichert sind© Picture-Alliance/Chromorange

"Das ist wie bei der Bahn: Es gibt die erste und die zweite Klasse." Dr. Andreas Buck, Facharzt für Innere Medizin, Hannover

Es gibt tatsächlich Kollegen, die bei der Terminvergabe extrem zwischen Privat- und Kassenpatienten unterscheiden. Ich halte das nicht für gut, erlaubt ist diese Bevorzugung allerdings: Die kassenärztliche Versorgung muss zweckmäßig und ausreichend sein, aber keineswegs so gut wie möglich. In meiner Praxis stellen wir Kassenpatienten bei der Terminvergabe nicht hinten an. Das wäre auch für die Praxis unklug. Leistungen, die die gesetzlichen Kassen nicht zahlen, bieten wir den Patienten in Form von individuellen Gesundheitsleistungen (Igel) an. Man muss allerdings akzeptieren, dass wir ein Zweiklassensystem in der Medizin haben, weil die privaten Versicherer deutlich mehr erstatten als die gesetzlichen Kassen.

Dass Patienten generell auf manche Untersuchungen länger warten, empfinde ich als normal. Ich mache in meiner Praxis beispielsweise Darmspiegelungen. Davon schaffe ich pro Woche nur eine relativ kleine Zahl. Bei den Terminen unterscheide ich nach Dringlichkeit. Auch die Sprechstundenhilfen haben einige medizinische Kriterien zur Terminvergabe an der Hand. Mit dringenden Beschwerden muss niemand drei Wochen auf eine Untersuchung warten. Zusätzlich halte ich eine offene Sprechstunde, in die jeder ohne Termin kommen kann. In dieser Zeit ist der Anteil von Kassenpatienten deutlich größer als in der restlichen Sprechzeit. In meine Praxis kommen 70 Prozent Kassenpatienten und 30 Prozent Privatpatienten - das ist ein guter Wert für die Innenstadt. In der offenen Sprechstunde sind weniger als fünf Prozent Privatpatienten. Aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich das nicht, aber ich finde es wichtig, diese Zeit ohne Terminvergabe anzubieten.

Keine Zeit für lange Gespräche

Ich kann es mir nicht leisten, Kassenpatienten schlecht zu behandeln und bei der Terminvergabe zu benachteiligen. Ein schlecht informierter Patient informiert doch zehn andere darüber - und so ist der Ruf schnell hinüber. Bei der Behandlung muss ich mich trotzdem fragen: Wie aufwendig kann ich beraten? Von der gesetzlichen Kasse gibt es für einen Patienten eine Pauschale von 34 Euro pro Quartal für die gesamte Behandlung. Das beinhaltet ein EKG, weitere kleinere Untersuchungen und die Beratung. Dagegen muss ich meine Kosten rechnen: die Miete für die Praxisräume, die Personalkosten. Wenn ich eine Stunde mit einem Kassenpatienten rede, ist das ein wirtschaftliches Desaster! Bis vor kurzem gab es die Möglichkeit, ausführliche Beratungen abzurechnen, aber das wurde gestrichen. Wie viele meiner Kollegen, mit denen ich darüber gesprochen habe, halte ich das für das falsche Signal. Die Pauschale verleitet Ärzte dazu, sich weniger um den einzelnen Kassenpatienten zu kümmern, um die Rendite zu halten.

Ich stelle in der Praxis ein- bis zweimal am Tag die Diagnose Krebs, es kommen Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Mukoviszidose oder Asthma, da existiert Gesprächsbedarf. Ich würde gern öfter und länger mit Patienten reden, aber das ist bei Kassenpatienten seit der EBM-Reform vom 1. Januar 2008 stark defizitär. Bei Privatpatienten kann ich längere Beratungen abrechnen. Dementsprechend passe ich meine Zeit an, das halte ich für gerecht. Das ist wie bei der Bahn: Es gibt die erste und die zweite Klasse. Die erste Klasse fährt nicht schneller als die zweite, ist aber besser gepolstert.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Allgemeinmediziner Eckhard Schreiber-Weber auf die Mischkalkulation setzt

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KOMMENTARE (10 von 32)
 
Robbespierre (04.04.2008, 22:36 Uhr)
@flugIng
Wenn Sie in Toulouse wohnten, dann haben sie sicher eines der "Wunder" der staatlichen Planwirtschaft mitbekommen: Airbus. Ohne den Willen der Politik und staatliches Engagement wäre Boing heute der Alleinherrscher. Die SNCF hat seit Ende der 60er einen gewaltigen Innovationskurs hingelegt. Ihnen wird nicht entgangen sein, daß der TGV von einem Staatskonzern entwickelt wurde, daß die SNCF ziemlich bald danach in die Gewinnzone rutschte und das bei voller Arbeitsplatzgarantie. Die Fahrpreise sind dabei immer noch wesentlich günstiger als in Deutschland, weil die Reinvestitionsrate höher ist und keine Gewinne ausgeschüttet werden müssen. Renault war 50 Jahre lang Staatskonzern und hat viele Innovationen u.a. den Espace eingeführt. In den 50 Jahren Staatskonzern wurde unterm Strich ein großes Plus erwirtschaftet ud ein ultramoderner Konzern geschaffen. In den Zeiten, als es nicht so gut ging, durfte niemand entlassen werden, stattdessen wurde Innovation initiert. Auf das Management kommt es eben genauso an, wie auf die Vorgaben aus der Politik ("lasst euch was einfallen und keiner darf entlassen werden") Und nun eben auch die Krankenkassen. Als Angestellter in Frankreich dürften sie ja wohl in den Genuss dieser Errungenschaften gekommen sein.
FlugIng (04.04.2008, 10:37 Uhr)
@Robbespierre
"Staatsysteme funktionieren oft eben besser als die Privatwirtschaft, das ist nicht nur bei den Eisenbahnen" Wirklich? Hat die Eisenbahn in Staatshand so gut funktioniert?? Habe ausserdem lange Zeit in Toulouse gelebt und sehe die französische Verstaatlichungspolitik nicht so positiv. Was funktioniert denn in Frankreich so besonders gut ...ausser Paris centre?
O.Bi (03.04.2008, 20:57 Uhr)
Höhere Beiträge?
Liebe Privatversicherungfans! Ich muss bei meinem GKV-Beitrag von 599,40 Euro, meine LEBENSNOTWENDIGEN Tabletten (nur eine Sorte von mehreren) 86 Euro für etwa 1,5 Monate selber zahlen. Ich glaube nicht, dass ich weniger als Sie, auch wenn Sie privat versichert sind, zahle.
Meine privatversicherte Studienfreundin freut sich, dass sie viel Geld spart, ob bei den Beiträgen, beim Zahnersatz, bei Medikamenten, oder auch bei mehreren "kostenlosen" Operationen in ihrer Familie. Das Letzte bezahle ich mit, weil ich aus Solidaritätsgründen freiwillig bei GKV geblieben bin.
Es gibt guter Ausweg:
JEDER zahlt z. B. 5% und gut ist es, keine Ausnahmen, keine Bemessungs- oder sonst was für Grenzen! Wie die Schweizer sagen: "Die Millionäre brauchen unsere Krankenkassen nicht, aber unsere Krankenkassen brauche diese Millionäre".
Genauso die Rentenbeiträge! Z.B. 10 %. Jeder bekommt die gleiche Behandlung und maximal (!) die gleiche (z.B. 2000 Euro für 35 Jahre Einzahlen, für weniger - entsprechen gekürzt) Rente. Wer mehr will - Zusätzlich versichern.
Politiker, die sich weigern so etwas zu machen - sind Lobbyisten und sind nicht wählbar!
MaxMustermann (03.04.2008, 19:42 Uhr)
jammern auf hohem niveau...
...das ich nicht lache.
Mein Vater verdient derzeit 1000€ pro Monat mit seiner Kassenarztpraxis und das mit einer 50h Woche(die er für kassenpatienten aufbringt)
Und nebenbei bemerkt kämpfen die Ärzte dafür das System transparenter zu machen. Sie wollen Rechnungen schreiben die dann der Patient kontrollieren kann, aber nein das geht ja nicht, da der arme Patient anscheinend zu dumm dafür ist (nicht meine Meinung sondern scheinbar die der Politik)
Früher gingen 20% der Geldes an die Niedergelassenen Ärzte, heute sind es nur noch 15%, ich sehe da nicht wo die Gier steckt. Ach ja und die Ärzte arbeiten den letzten Monat des Quartals nicht nur meist Umsonst, sie haben auch ein Medikamentenbudget, dh. wenn sie es überschreiten zahlen sie die Differenz aus eigener Tasche, soviel dazu sie würden sich bestechen lassen und dann teure Medikamente aufschreiben. Ach ja und Ärtze im umgebenden Ausland verdienen bis 5mal soviel wie die Deutschen.
Und als lezten Punkt dann habe ich fertig:
Private Versicherungen müssen viele Leitungen Zahlen, weil sich sonst keiner bei Ihnen versichern würde. Wohingegen Kassen dem Grundgesetz lediglich die medizinisch notwendige und ausreichende (das heißt Note 4) Versorgung leisten sollen. Kein Wunder wenn es da eine 2 Klassenmedizin gibt. Es kann sich ja jeder privat zusatzversichernwenn er mehr Leistung will. Und falls er sich das nicht leisten kann na und ein Harz4 Empfänger kann auch nicht mal eben ins Adlon gehen, darüber regt sich auch keiner auf.
Mauro (03.04.2008, 13:21 Uhr)
nochwas
Die Einnahmen der Ärtze setzen sich zu 60- 75% aus Kasseneinnahmen zusammen.
Es wird also das meiste Geld mit gesetzlich Versicherten eingenommen!
Das verrückte am System ist, das ja angeblich nur jeder 10 Privat versichert ist.
Es erbringen also 10% der (privat) Versicherten ca. 30% der Einnahmen.
Wen würden Sie als Arzt lieber behandeln?
Hoffen wir, dass Ärzte nicht nur ökonomisch denken!
Aber das Schild "nur private Kassen" kennt wohl jeder.
Ich bin seit kurzem Privat versichert und meine Frau noch gesetzlich; die unterschiede wollte ich früher (in der GKV) nicht wahrhaben.
Aber wenn ich beim Zahnarzt mit Schmerzen anrufe, habe ich in einem konkreten Fall 15 Minuten später auf dem Behandlungsstuhl gesessen!
Meine Frau hatte eine Woche zuvor einen schönen schmerzerfüllten Tag warten dürfen!!!
Mauro (03.04.2008, 11:25 Uhr)
Gesundheit als normale Ware??
Ich kann nicht glauben, das manche hier das Thema Gesundheit als normale Ware sehen, die auf einem Markt gehandelt wird!
Im Grundgesetz steht was von Sozialstaat, d.h. Gesundheit muss ein für jedermann erschwingliches Gut sein, ohne auf das Einkommen des Kranken zu schauen!
Und das gejammere, Ärzte würden zu wenug Geld verdienen kann ich nicht mehr hören: Berufsbedingt habe ich schon einige Gewinnermittlungen gesehen; und KEIN Arzt ist mit einem Gewinn (vor Steuern) unter 100.000€/Jahr davongekommen! Fachärzte haben in der Regel sogar noch ein vielfaches an Gewinn!!!
Alle haben von Ihrem Gewinn nur noch Essen und Wohnung zu zahlen, weil der PKW (bevorzugt Porsche) schon im Betriebsvermögen mit allen Kosten enthalten ist.
Das soll jetzt keine Neiddiskussion werden. Nach langem Studium und der hohen Verantwortung haben Ärzte ein solches Einkommen verdient! Die Praxiseinrichtung muss auch bezahlt werden.
Aber von Existenzgefährdung zu reden, das ich nicht lache.
Eine 2Klassenmedizin darf es nicht geben.
Wer ist schuld dran, dass es sie gibt? Die Patienten, egal ob Kasse oder Privat, wohl kaum. Die Ärzte, nein, die nicht.
Da gebe ich vielen meiner Vorredner Recht, die Politik schafft es nicht, ein vernünftiges System aufzubauen, das Pharmaindustrie und GKVwahn einhalt gebieten kann.
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Robbespierre (03.04.2008, 11:03 Uhr)
Blick über den Tellerrand
In Frankreich sind die meisten Medikamente wesentlich billiger als hier, manche bis zu 50%. Woran liegt das? Im französischen fast-Einheitskassensystem (manche Berufsgruppen haben traditionell noch eigene Kassen)herrscht völlige Transparenz, weil die Rechnung Bar vor verlassen der Praxis an der Registrierkasse bezahlt wird. Der Patient holt sich die Kosten von der Kasse zwar wieder, aber sieht, was der Arzt in Rechnung stellt. Dieses System schützt wirksam vor Mißbrauch. Französischen Ärzten geht es finanziell zwar gut, aber sie bevölkern nicht so sehr die Yacht- und Golfclubs wie unsere Ärzte, die das grosse Geld durch das intransparente System in den achtzigern machen konnten. Die Löhne des Krankenhauspersonals sind i.d.R. höher als bei uns, aber die Behandlungskosten dafür im allgemeinen niedriger und das bei einem mittlerweile moderneren Ausrüstungsstand als bei uns. Die Betragssätze lagen zu meiner Zeit bei 12,x% für den Arbeitgeber und ca. 8% für die Arbeitnehmer (Zusatzversicherungen eingerechnet, d.h. fast 100% Deckung der Rechnungen)wobei das System keine Beitragsobergrenze kennt. Die Millionäre zahlen für die Armen mit und das ist selbstverständlich. Aber das ist in Deutschland scheinbar genauso wenig zu vermitteln wie die Werte der französische Revolution an sich, zumindest wenn man einige der vorherigen Beiträge betrachtet. Bleibt die Frage, warum es allen Beteiligten in frankreich besser geht - den Patienten und den Ärzten (und das bei freier Arztwahl). Vielleicht wegen der Einheitskasse, der großen Transparenz und der schwächeren Pharmalobby? Staatsysteme funktionieren oft eben besser als die Privatwirtschaft, das ist nicht nur bei den Eisenbahnen so, aber es wird Äonen brauchen bis die FDPler das kapieren.
Freaker (03.04.2008, 10:37 Uhr)
Ich gebe
embe zu 100% recht. Was man dabei komplett vergisst ist, das kassenpatienten sogar noch den doppelten beitrag von ihrem arbeitgeber gezahlt bekommen während ein unternehmer der privatversichert ist den kompletten beitrag selbst zahlen muss. aber ich versteh das geheule nicht, wenn ihr doch den privatpatienten ihren "service" neided, schließt doch einfach eine krankenzusatzversicherung ab, möglichst allerdings bei einem guten Anbieter. oh, mist ich vergaß, dann müsstet ihr ja wieder geld zahlen und das macht ihr ja nicht so gern, ihr wollt ja lieber geld geschenkt bekommen...
PreachTheGospel (03.04.2008, 10:31 Uhr)
Alle sind gleich
Wie immer, die bösen Reichen...
nun die bösen Krankenversicherten.
Ehrlich, Ich überlege komplett auszutreten und das Geld anzulegen für den eventuellen Notfall.
Als privater zahle Ich einen ungalublichen Betrag. Warum? Weil Ich besseren Service will.
Man kann sich ein billiges Autoradio kaufen oder ein teures und sich am Klan erfreuen.
Aber, Deutschland ist so sozial aufgebaut das ja alle das gleiche haben müssen, ob Sie dafür arbeiten oder nicht. Es gibt natürlich Fälle wo es nicht anderes geht, aber solange dieses Netz alle anderen die es schamlos ausnutzen mitauffängt, leiden alle anderen mit.
Außerdem, der Unmut in Deutschland liegt ja daran, das die Deutschen gar nicht anders können, weil ja alles vorgeschrieben und geregelt ist. Man darf ja gar nicht.
Ich hör jetzt auf sonst habe Ich Schaum vorm Mund...haha
kaisergarten (03.04.2008, 10:12 Uhr)
Falsche Berichterstattung...wie so oft
1. Die gesundheitliche Versorgung in Deutschland ist zurzeit sicher noch (NOCH!) unter den Top Ten der Welt – der Vorwurf der Zweiklassen Medizin ist haltlos. Kommt es wirklich darauf an, dass ich Fernseher und Einzelbett habe, oder ob ich erstklassige Versorgung bekomme? Notfallmedizin gibt es jeden Tag 24h und das für lau. Und Vorsicht! Oft ist es besser sich vom Ober- und Assistenzarzt behandeln zu lassen als vom Chefarzt, der hat nämlich zu 90% nur noch mit Verwaltungskram zu tun.
2. Es stimmt es ist etwas faul im deutschen Kassensystem. Immer mehr steigen die Zahlungen und immer mehr fallen die Leistungen. Das liegt zum Teil an der Demographie unseres Landes und zum GROSSEN Teil am undurchsichtigen System der Gesetzlichen Krankenkassen – SICHER nicht an den Privaten. Wozu brauchen wir 300 – 500 Kassen? Wie viel gibt es eigentlich? Das wäre, als würden wir uns 300 Parlamente leisten. Wahnsinn. Ist es nicht besser 5 – 10 große Starke Kassen zu haben, die ganz andere Verhandlungspositionen gegenüber der Pharmaindustrie einnehmen können? Wo geht das Geld in den letzten Jahren eigentlich wirklich hin. Weder bei Ärzten und Pflegepersonal kommt das Geld an.
3. Die Krankenhausorganisationen sind grauenhaft. Keine abgestimmten Prozesse, keine vernünftige Organisation, aber jede Menge „Gesundheitsmanager“. Dafür dürfen Ärzte zu 60 – 70% Verwaltungskram erledigen, die jede Sekretärin besser und schneller erledigen könnte. Das sorgt für Frust und dafür, dass die guten Jungmediziner zurzeit alle in die Schweiz abwandern – das liegt nicht am Geld sondern an der Organisation. Das Ärzteproblem/ Mangel ist ein Problem, dass völlig verschlafen wird. Im Osten hat es schon angefangen, wird aber vor dem Westen und den Großstädten nicht haltmachen.
4. Wer sich Privat versichert zahlt natürlich MEHR ein. Nur wenn MANN ewig Single bleibt lohnt sich das private System auf Dauer. Für jedes Kind wird extra, für die Frau nen saftiger Aufschlag gezahlt. Das der dreifache Satz abgerechnet wird ist oft unverständlich, aber nur weil man die TATSÄCHLICHEN Kosten gar nicht kennt. Hinweis: Die Sätze, den gesetzliche Krankenkassen zahlen, haben irgendwelche Bürohengste festgelegt und haben in den wenigsten Fällen ein Bezug zur Wirklichkeit.
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