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TV-Köchin Sarah Wiener: Hatte selbst schon Glyphosat im Urin

Glyphosat-Funde im Bier lassen aufhorchen. Für TV-Köchin Sarah Wiener ist das keine Überraschung. Die Bio-Aktivistin hat an sich selbst erfahren: Auch wer weitgehend auf Bio-Produkte setzt, kann sich nicht vor der Aufnahme von Pestiziden schützen. 

TV-Köchin Sarah Wiener beim Oktoberfest

TV-Köchin Sarah Wiener, hier auf dem Oktoberfest: "Selbst ich habe bei einem Test Glyphosat in meinem Urin festgestellt"

Vor Pestiziden in der Nahrung kann man sich kaum schützen. Dieser Meinung ist Fernsehköchin und Bio-Aktivistin Sarah Wiener. "Ich lebe so gut wie möglich ökologisch und kaufe nur Bio-Lebensmittel. Selbst ich habe bei einem Test Glyphosat in meinem Urin festgestellt", sagte die 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir können uns offensichtlich nicht mehr dagegen wehren. Es wird überall gespritzt, ob auf Bahndämmen, in privaten Gärtnereien oder in der Lebensmittelproduktion."

Die Starköchin engagiert sich politisch für ökologische Landwirtschaft und setzt sich auch gegen den Einsatz chemischer Mittel in Ackerböden ein. "Das ist alles gar nicht nötig, wenn wir die gute Lehre von der Landwirtschaft anwenden, Unkraut pflügen und nicht einfach wegbomben würden."

Umweltinstitut fand Glyphosat im Bier

Das Münchner Umweltinstitut hat bei einer Untersuchung von Biersorten Spuren des Pestizids festgestellt. Glyphosat ist in der Landwirtschaft zwar zugelassen, der weltweit am meisten eingesetzte Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln ist aber umstritten.

js/DPA
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