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3. Februar 2007, 12:56 Uhr

H5N1 in Großbritannien bestätigt

Auf einer Geflügelfarm in Großbritannien ist der auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1 aufgetreten. Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, waren rund 1.000 tote Truthähne auf einer Geflügelfarm mit dem Virus infiziert.

Die betroffene Geflügelfarm in England - das Vogelgrippevirus H5N1 wurde bei den verendeten Truthähnen bestätigt© REUTERS/Luke MacGregor

Auf einer Geflügelfarm in Großbritannien ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden vom Samstag um die Virus-Variante H5N1, die auch für Menschen gefährlich werden kann. Auf dem Bauernhof in der südenglischen Grafschaft Sussex fielen der Krankheit bereits 2600 Truthähne zum Opfer. Das Landwirtschaftsministerium in London kündigte an, dass vorsichtshalber auch alle anderen 160 000 Truthähne auf der Farm geschlachtet werden.

Zugleich wurde rund um das Gelände eine Schutzzone von drei Kilometern gezogen. Ein Ministeriumssprecher bezeichnete das Risiko einer Weiterverbreitung der Viren auf Menschen jedoch als gering. Es gebe keinen Grund zur Panik.

Vor einigen Tagen war das Virus H5N1 bereits in Ungarn wieder aufgetaucht, es war der erste Vogelgrippe-Ausbruch in Europa in diesem Winter. Ansonsten wurden H5N1-Ausbrüche in diesem Jahr bislang vor allem bei Geflügel in Asien sowie in Ägypten registriert.

An H5N1 sind seit 2003 mindestens 164 Menschen gestorben, die meisten von ihnen in Asien. 200 Millionen Vögel verendeten an der aggressiven Form der Vogelgrippe oder wurden vorsorglich getötet.

DPA/Reuters
 
 
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