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Florida ruft medizinischen Notstand in vier Counties aus

Nachdem neun Fälle mit Zika-Viren bekanntgeworden sind, hat der US-Bundesstaat Florida reagiert. In vier Landkreisen gilt der medizinische Notstand. Zudem warnen die Gesundheitsbehörden vor Reisen nach Jamaika und Tonga.

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Der US-Staat Florida hat wegen des Auftretens des Zika-Virus in vier Counties (etwa: Landkreisen) den medizinischen Notstand erklärt. Zuvor waren neun Fälle mit Zika-Viren in Florida bekanntgeworden, alle Patienten hatten sich bei Reisen in betroffene Gebiete infiziert. "Obwohl alle neun Fälle von Auslandsreisen stammen, müssen wir vorbereitet sein und eine Ausbreitung verhindern", sagte Gouverneur Rick Scott. 

Die US-Gesundheitsbehörden wiesen unterdessen die Bürger auf Gefahren bei Reisen nach Jamaika und Tonga hin. Schwangere Frauen sollten geplante Aufenthalte verschieben. Das Zika-Virus wird mit neurologischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Babys könnten mit zu kleinen Köpfen geboren werden. Das Zika-Virus wird häufig durch Stechmücken übertragen. In Texas war zuvor der erste Fall in den USA bekanntgeworden, bei dem der Erreger durch Sexualkontakte übertragen worden war. 

Das Risiko einer Ausbreitung in Europa halten Experten für gering.

mod/DPA
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