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Für die Pharma-Unternehmen ist die Schweinegrippe ein Glücksfall: Millionen Impfdosen sind bestellt, Tamiflu wird gehortet, satte Gewinne winken. Doch über das Geschäft mit der Angst wird meist geschwiegen.
Seit Jahren kritisieren Experten, dass das Diabetesmittel Avandia das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhe. Jetzt hat die europäische Arzneimittelbehörde empfohlen, das Präparat vom Markt zu nehmen. Auch in den USA sollen es Patienten nur noch in Ausnahmefällen erhalten.
Wirbel um die Schweinegrippe-Impfung: Neben der Bundeswehr bekommt auch die Bundesregierung einen anderen Impfstoff. Die Aufregung ist groß, zu groß? "Wer von Zweiklassenimpfstoffen spricht, blickt nicht durch", kritisiert Wolfgang Becker-Brüser vom pharmakritischen Arznei-Telegramm.
Die Bundesländer müssen nach einem Zeitungsbericht jetzt nur noch 34 der bestellten 50 Millionen Dosen des Schweinegrippe-Impfstoffs abnehmen. Durch die Einigung mit dem Pharmahersteller sparen sie wohl 133 Millionen Euro.
Der Pharma- und Hygieneartikel-Hersteller Glaxo Smith Kline (GSK) ruft derzeit in Deutschland und Österreich sämtliche Wechselköpfe für elektrische Zahnbürsten der Marke "Dr.
Zwei neuseeländische Schülerinnen haben den Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline vorgeführt: Sie wiesen nach, dass Ribena-Fruchtsaft nicht, wie in der Werbung angegeben, vor Vitaminen strotzt, sondern gehaltlose Zuckerplörre ist. Nun wurde der Konzern zu einer Geldstrafe verurteilt.
Kein Schwein redet von der Schweinegrippe. Die Zahl der Neuerkrankungen sinkt seit Wochen. Dennoch bahnt sich ein neuer Streit um Impfdosen an.
Neue Todesfälle und geschlossene Schulen - die Schweinegrippe verunsichert zunehmend die Deutschen. Die wichtigste Frage: Was bringt die Impfung? stern.de gibt Antworten.
Ärzte sprechen von einem "Skandal", SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach von einem "äußerst unglücklichen" Vorgang: Bundesregierung und Bundeswehr bekommen einen anderen Impfstoff gegen die Schweinegrippe gespritzt als die Bevölkerung. Darin sieht die Regierung jedoch kein Problem.
Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach spricht von "Zweiklassenmedizin": Bundesregierung und Bundeswehr bekommen einen anderen - harmloseren - Impfstoff gegen Schweinegrippe gespritzt als die Bevölkerung. Eine Erklärung blieb die Regierung bislang schuldig.
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